Hunger-Zoff

Wer jetzt – in der Osterwoche – wütend auf seinen Partner ist, ihn verlassen oder gar um die Ecke bringen will, sollte einen Moment innehalten. Denn möglicherweise fehlt so kurz vor Ende der Fastenzeit einfach nur eine Tafel Schokolade.

Eine US-Studie besagt nämlich, dass die Aggression zwischen Eheleuten zunimmt, wenn der kleine Hunger kommt. Das erklärt immerhin, warum in der traditionellen Rollenverteilung die Frau das Essen zubereitet (Ruhigstellen des dominanten Gatten). Wohingegen moderne Paare sich lieber gegenseitig bekochen und auf ausgewogene Mahlzeiten achten: alles nur, um die Aggressionen durch ständige Diäten und Ernährungsumstellungen einigermaßen im Zaum zu halten.

Größte Vorsicht ist allerdings künftig bei Kosenamen wie "Süßer" oder "Zuckerschnecke" geboten. Weisen sie doch auf den sinkenden Blutzuckerspiegel des Partners und seine Hunger-Fantasien hin. Und es gibt Fälle, in denen das schlimme Konsequenzen hatte: Da wollte dann einer den anderen vernaschen.