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Werbung für Graffiti hat eine Kehrseite

Werbung für Graffiti hat eine Kehrseite

Kampagne Werbung für Graffiti hat eine Kehrseite Zu „An Slogans schreibt man sich die Finger blutig“ (12./13.

April) und zu anderen Beiträgen

Mit dem Slogan "Woanders gibt's für Graffiti Sozialstunden, bei uns die Urban Art Biennale" ist wirklich ein großer Wurf gelungen, der an "Geiz ist geil" anknüpft. Zur Werbekampagne für unser Land kann ich nur bedauernd feststellen: Denn sie wissen nicht, was sie tun. Graffiti-Schmierereien an öffentlichem und privatem Eigentum mit urbaner Kunst gleichzusetzen, stellt zumindest mittelbar eine offizielle Ermunterung zu strafbaren Handlungen dar: Kommt ins Saarland, hier dürft ihr nach Herzenslust die Wände besprühen. Leider müssen wir Bürger diesen Schwachsinn doppelt bezahlen, für die unsägliche Werbekampagne und für die Beseitigung der Schmierereien.

Hans Recktenwald, St. Ingbert