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Tina Bachmann überrascht, Männern fehlt der Durchblick

Tina Bachmann überrascht, Männern fehlt der Durchblick

Hochfilzen. Magdalena Neuner ließ sich im Ziel völlig erschöpft in den Schnee fallen. "Nach zwei Wochen Pause sind die Knochen etwas eingerostet. Ich habe mich wie eine alte Frau gefühlt", sagte die 22-Jährige am Freitag nach ihrem 29. Platz beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen. "Ich bin fix und fertig und völlig platt

Hochfilzen. Magdalena Neuner ließ sich im Ziel völlig erschöpft in den Schnee fallen. "Nach zwei Wochen Pause sind die Knochen etwas eingerostet. Ich habe mich wie eine alte Frau gefühlt", sagte die 22-Jährige am Freitag nach ihrem 29. Platz beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen. "Ich bin fix und fertig und völlig platt. Beim zweiten Schießen hat bei mir alles gewackelt. Ich habe mich nur gefragt, wie ich die dritte Runde noch überstehen soll", meinte Neuner, die den Saisonauftakt in Östersund vor einer Woche wegen Grippe hatte ausfallen lassen müssen.Mit Simone Hauswald und Tina Bachmann auf den Rängen vier und fünf schafften zwei weitere DSV-Athletinnen nach Kati Wilhelm und Martina Beck die Norm für Olympia"Damit habe ich nie gerechnet. Es war mein erstes Rennen und das ist ideal gelaufen", sagte Bachmann. Mit Nummer 111 trotzte die Schmiedebergerin den schwierigen Bedingungen und hat wie Hauswald, Wilhelm (Siebte) und Beck (Zehnte) an diesem Samstag (12 Uhr/ARD) in der Verfolgung gute Aussichten auf das Podest. Die Männer ließen im Schneetreiben von Hochfilzen hingegen den Durchblick vermissen. Nur Arnd Peiffer konnte die Erwartungen mit Platz 14 halbwegs erfüllen. "Die Quali vor Weihnachten in der Tasche zu haben, ist super", sagte der 22-Jährige. "Das hat er gut gemacht", lobte Bundestrainer Frank Ullrich. Michael Greis belegte beim 90. Weltcupsieg des Norwegers Ole-Einar Björndalen nur Platz 23. Andreas Birnbacher (32.), Michael Rösch (33.) und Simon Schempp (57.) fielen noch weiter zurück. Alexander Wolf (73.) und Christoph Stephan (96.) schafften nicht mal die Qualifikation für die Verfolgung (14.15 Uhr). dpa