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Rathgeber und Göcer sind noch fraglich

Saarbrücken. Drinnen hatte Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken seine wöchentliche Pressekonferenz, draußen liefen die Vorbereitungen der SV Elversberg auf ihr „Heimspiel“ im Ludwigsparkstadion am Samstag. cor

"Es ist nicht so schön, wenn andere durch unsere Kabine laufen", sagte FCS-Innenverteidiger Nils Fischer zur mit dem Nachbarn geteilten Spielstätte, "schließlich sind das unsere vier Wände und werden es auch bleiben".

Der 1. FC Saarbrücken wird heute um 18 Uhr mit dem Flugzeug nach Hamburg und von dort mit dem Bus weiter zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel reisen. Erst dann wird auch feststehen, ob Thomas Rathgeber und Serkan Göcer dabei sein können. "Bei Thomas ist etwas Flüssigkeit im Knie, aber nichts schlimmes", erklärte Trainer Jürgen Luginger, "bei Serkan muss man sehen, wie sehr ihn die Angina geschwächt hat."

Beim Auswärtsauftritt an der Förde (Samstag, 14 Uhr) will die Mannschaft zeigen, was sie aus der 1:2-Auftaktpleite gegen Wiesbaden gelernt hat. "Verliert man, gibt es auf die Fresse - gewinnt man, gibt es Lob. Das ist Fußball", sagt Fischer zur öffentlichen Kritik, "wichtig ist, dass wir kompakt stehen und jeder seine Aufgabe erfüllt. Wir fahren dahin, um drei Punkte zu holen."

Dass das Spiel beim Aufsteiger kein Selbstläufer wird, ist auch Luginger klar: "Kiel ist eine Mannschaft mit ausgezeichnetem Defensivverhalten. Wir werden sehr geduldig sein müssen und von der Aggressivität her deutlich zulegen."