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| 20:16 Uhr

Der schwere Gang in die Zweitklassigkeit

Karlsruhe/Bielefeld. "Das ist ein bisschen wie ein Trauma. Es ist noch gar nicht bei mir angekommen", sagte Markus Miller, Torhüter des Karlsruher SC. Trotz des furiosen 4:0 gegen Hertha BSC Berlin ist der KSC zum sechsten Mal in seiner Vereins-Geschichte aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen

Karlsruhe/Bielefeld. "Das ist ein bisschen wie ein Trauma. Es ist noch gar nicht bei mir angekommen", sagte Markus Miller, Torhüter des Karlsruher SC. Trotz des furiosen 4:0 gegen Hertha BSC Berlin ist der KSC zum sechsten Mal in seiner Vereins-Geschichte aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. "Wir haben an vielen Spieltagen nicht diese Leistung gebracht wie heute", sagte Trainer Edmund Becker.

Zusammen mit Manager Rolf Dohmen will Becker um die Talente Lars Stindl, Stefano Celozzi und Sebastian Langkamp ein schlagkräftiges Team aufbauen. Routiniers wie Alexander Iaschwili, Godfried Aduobe und Michael Mutzel sollen dabei helfen. Der Etat wird von 17,5 auf acht Millionen gesenkt. Neben Christian Eichner, der in Hoffenheim und Frankfurt im Gespräch ist, wird wohl auch Kapitän Maik Franz den Club verlassen.

Beim zweiten Absteiger Arminia Bielefeld herrschte Untergangs-Stimmung pur. Wütende Fans forderten den Rücktritt der Clubspitze und mussten von Ordnungskräften an der Erstürmung der Haupttribüne gehindert werden. Der Absturz vom Relegations- auf den letzten Tabellenplatz versetzte die Arminia in einen Schockzustand. "Das war der bitterste Abstieg, den ich miterlebt habe", klagte Präsident Hans-Hermann Schwick. Zehn sieglose Spiele in Serie und insgesamt nur vier Saisonerfolge erwiesen sich als zu schwere Hypothek. Last-Minute-Trainer Jörg Berger konnte keine Trendwende einleiten. Auch die Bielefelder müssen ihren Gürtel nun enger schnallen. Von 15 auf künftig acht Millionen Euro wird der Etat für den Zweitliga-Kader schrumpfen. Spieler wie Top-Torschütze Artur Wichniarek und auch Torhüter Dennis Eilhoff dürften kaum zu halten sein. Auch die Trainer-Frage ist offen. dpa