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Karlsruher SC denkt jetzt offenbar doch an einen Stadion-Neubau

Karlsruher SC denkt jetzt offenbar doch an einen Stadion-Neubau

Karlsruhe. Der Stadionstreit zwischen Fußball-Bundesligist Karlsruher SC und der Stadt Karlsruhe hat eine überraschende Wende genommen. KSC-Präsident Hubert Raase schloss gestern einen Abschied aus dem unmodernen Wildparkstadion nicht mehr aus und forderte die Prüfung anderer Standorte für eine neue Arena

Karlsruhe. Der Stadionstreit zwischen Fußball-Bundesligist Karlsruher SC und der Stadt Karlsruhe hat eine überraschende Wende genommen. KSC-Präsident Hubert Raase schloss gestern einen Abschied aus dem unmodernen Wildparkstadion nicht mehr aus und forderte die Prüfung anderer Standorte für eine neue Arena. Der Oberbürgermeister von Bruchsal, Bernd Doll, bestätigte derweil Gespräche mit der KSC-Führung über einen Neubau an der Autobahn A 5. Zuvor hatte es Streit um die gestiegenen Kosten für den Umbau der Arena gegeben. So waren die zu erwartenden Kosten von 58 Millionen auf 71 Millionen Euro plus weiteren 20 bis 25 Millionen für Infrastrukturmaßnahmen gestiegen. Zudem könne die Modernisierung erst ein Jahr später als geplant Mitte 2010 beginnen. Im Gespräch ist nun die sogenannte "Bayern-Variante" an der A5 im 17 Kilometer entfernten Bruchsal. "Jeder Standort in der Nähe der Autobahn hat große Vorteile für uns, was Vermarktung und Investoren angeht", erklärte KSC-Chef Raase. Offen ließ er, ob der KSC einen Neubau in Eigenregie finanzieren könnte. dpa