"Augen zu und durch"

Saarbrücken. "Das ist schon Wahnsinn. Eine enorme Belastung", seufzt Matthias Landfried, Trainer des Tischtennis-Bundesligisten 1. FC Saarbrücken. Denn für sein Team geht es in dieser und der kommenden Woche zum Endspurt in der Deutschen Tischtennis-Liga (DTTL) - vier Spiele innerhalb von neun Tagen müssen Landfrieds Männer in dem Marathon bewältigen

Saarbrücken. "Das ist schon Wahnsinn. Eine enorme Belastung", seufzt Matthias Landfried, Trainer des Tischtennis-Bundesligisten 1. FC Saarbrücken. Denn für sein Team geht es in dieser und der kommenden Woche zum Endspurt in der Deutschen Tischtennis-Liga (DTTL) - vier Spiele innerhalb von neun Tagen müssen Landfrieds Männer in dem Marathon bewältigen.

Das erste Spiel findet am Freitag gegen den TTC Jülich statt (16 Uhr, Joachim-Deckarm-Halle). "Gegen Jülich sind wir klarer Favorit", findet der Trainer, "aber was hat das schon zu heißen? In der Liga kann jeder jeden schlagen." Dennoch hat er weitaus mehr Respekt vor den drei übrigen Gegnern. Das Heimspiel gegen den TTC Zugbrücke Grenzau (7. April, 19 Uhr), das Auswärtsspiel zwei Tage später gegen den SV Plüderhausen (9. April, 19 Uhr) und das letzte Saisonspiel wieder zwei Tage später gegen die TG Hanau (11. April, 13 Uhr) will Matthias Landfried nicht unterschätzen: "Alle drei sind schwierige Mannschaften, da sind wir teilweise nur zu 60 Prozent Favorit."

Sollte der 1. FC Saarbrücken zwei seiner ausstehenden vier Spiele gewinnen, glaubt Landfried, dann wäre der Schritt in die Playoffs geschafft. Zurzeit stehen die Saarbrücker auf dem dritten Platz (16:12 Punkte), punktgleich mit dem Vierten TTF Liebherr Ochsenhausen - doch der TTC Grenzau liegt mit einem Spiel mehr und 14:16 Punkten auf der Lauer. Vier Mannschaften erreichen die Playoff-Halbfinalrunde Mitte April. Landfried hofft auf einen optimalen dritten Platz: "Dann würden wir in den Playoffs gegen den Zweiten TTC Fulda-Maberzell spielen. Ich denke, da könnten wir etwas reißen." Gegen den aktuellen Meister Borussia Düsseldorf mit Timo Boll würde er sich hingegen kaum Chancen ausrechnen.

Mit dem Erreichen der Playoffs hätte der FCS gleichzeitig die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison gesichert - doch Matthias Landfried will den Mund erstmal nicht zu voll nehmen. "Wir schauen jetzt lieber von Spiel zu Spiel, es ist nicht gut, wenn man zu weit vorausschaut", warnt der Trainer, "jetzt geht alles Schlag auf Schlag. Nachher bricht man ein, und dann war es das."

Den Einbruch während dem neuntägigen Tischtennis-Marathon will Landfried aber tunlichst vermeiden. Während der mehr als einmonatigen Pause in der Liga haben seine Spieler an den German Open in Berlin teilgenommen, Andrej Gacina ist als bester Saarbrücker eine Runde weiter gekommen. "Sie haben alle gut gespielt, und so sind sie nicht aus der Wettkampfphase rausgekommen", sagt Landfried. Damit seine Mannschaft auch den Marathon besteht, fordert der Trainer jetzt nur noch eins: "Augen zu und durch." "Favorit - was hat das schon zu heißen? In der Liga kann jeder jeden schlagen."

Matthias Landfried,

Trainer des

1. FC Saarbrücken

Tischtennis-Bundesliga

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1. FC Saarbrücken - TTC Jülich Fr, 16.00 Uhr

 



 1   .   Borussia Düsseldorf   14   38   :   17   24   :   4 
 2   .   Fulda-Maberzell   15   39   :   26   22   :   8 
 3   .   1. FC Saarbrücken   14   32   :   25   16   :   12 
 4   .   Ochsenhausen   14   30   :   24   16   :   12 
 5   .   Zugbrücke Grenzau   15   32   :   33   14   :   16 
 6   .   Werder Bremen   14   25   :   31   12   :   16 
 7   .   TG Hanau   14   25   :   32   12   :   16 
 8   .   SV Plüderhausen   15   26   :   33   10   :   20 
 9   .   TTC Jülich   15   26   :   36   10   :   20 
 10   .   TTC Frickenhausen   16   26   :   42   10   :   22