1. Saarland

Theley vermeidet Harakiri-Fußball

Theley vermeidet Harakiri-Fußball

Kreis St. Wendel. "Dadurch, dass wir das erste Heimspiel verloren haben (1:3 gegen Borussia Neunkirchen II; Anmerk. der Redaktion), ist gegen Schiffweiler ein Sieg fast schon Pflicht", sagt Heiko Wilhelm, Trainer der Landesligisten VfB Theley. Bedingungslos nach vorne gespielt wird zu Hause gegen die FSG Schiffweiler an diesem Samstag, 30

Kreis St. Wendel. "Dadurch, dass wir das erste Heimspiel verloren haben (1:3 gegen Borussia Neunkirchen II; Anmerk. der Redaktion), ist gegen Schiffweiler ein Sieg fast schon Pflicht", sagt Heiko Wilhelm, Trainer der Landesligisten VfB Theley. Bedingungslos nach vorne gespielt wird zu Hause gegen die FSG Schiffweiler an diesem Samstag, 30. August, aber nicht: "Wir werden definitiv keinen Harakiri-Fußball spielen. Wer nur ein Tor schießt und selbst keines zulässt, der hat auch gewonnen." Entschlossenheit möchte Wolfgang Alt von seiner Mannschaft sehen. Zumindest an diesem Sonntag, 31. August, ab 15 Uhr, wenn der FC Freisen beim TuS Steinbach antritt. Alt sagt: "Das wird schwer, keine Frage, die Steinbacher Offensivabteilung ist vom Feinsten." So möchte Alt zum Erfolg kommen: "Steinbach will in den ersten 20 Minuten das Spiel entscheiden, dementsprechend offensiv wird die Mannschaft agieren. Wir müssen daher sicher stehen und unsere schnellen Stürmer einsetzen. Vielleicht können wir ein oder zwei Konter setzen." Die Einsätze von Christian Bur (Erkältung), Andre von Ehr (Sehnenriss) sowie Andreas Forster (Hüftprobleme) stehen auf der Kippe. Verletzungssorgen kennt Nicola Lalla, der mit Jochen Ernst die Landesliga-Mannschaft des VfL Primstal trainiert, nicht. Sie können fast aus dem Vollen schöpfen - lediglich Thomas Paulus ist nicht hundertprozentig fit. Lalla fordert einen Punkt aus dem Spitzenspiel beim SV Thalexweiler (Sonntag, 15 Uhr). Wenngleich er weiß: "Thalexweiler ist gut eingespielt und der große Favorit." Mit dem Saisonstart seines VfL ist Lalla zufrieden: "Mit den Neuzugängen haben wir ins Schwarze getroffen, alle passen super in die Mannschaft und besetzen auf Anhieb die Positionen, auf denen wir Defizite hatten." So sei das Ziel, die Qualifikation für die Verbandsliga, im Bereich des Möglichen. Auch Steffen Häßler würde sich mit seiner Elf gerne für die Verbandsliga qualifizieren. Doch mit null Punkten rangiert der FC Marpingen nach drei Spielen auf dem letzten Platz. Und jetzt wartet eine ganz schwere Aufgabe: Am Sonntag, 15 Uhr, kommt Spitzenreiter Neunkirchen nach Marpingen. "Wenn wir gegen Neunkirchen so spielen, wie unter der Woche im Nachholspiel gegen die DJK Ballweiler-Wecklingen, dann könnte was gehen", glaubt Spielausschuss Bernd Warschburger, dass die neu formierte Truppe die Wende schafft. Gegen die DJK hatte es am Mittwoch eine 1:2-Niederlage gegeben, "doch hatten wir Chancen, für vier oder fünf Tore", sagt Warschburger: "Wenn wir es schaffen, unsere Trefferquote zu erhöhen, geht es bald wieder aufwärts."