Mit Eigengewächsen mehr Zuschauer auf den Sportplatz locken

Mit Eigengewächsen mehr Zuschauer auf den Sportplatz locken

Namborn. Wenn der SV Namborn an diesem Sonntag, 31. August, um 15 Uhr in der Fußball-Kreisliga B St. Wendel zu Hause auf den FC St. Wendel trifft, ist dies von der Tabellenkonstellation her ein Spitzenspiel. Sowohl Namborn auf Platz zwei wie auch der FC St. Wendel auf Rang vier sind mit sechs Punkten aus zwei Spielen optimal in die Saison gestartet. "Der Saisonstart ist geglückt

Namborn. Wenn der SV Namborn an diesem Sonntag, 31. August, um 15 Uhr in der Fußball-Kreisliga B St. Wendel zu Hause auf den FC St. Wendel trifft, ist dies von der Tabellenkonstellation her ein Spitzenspiel. Sowohl Namborn auf Platz zwei wie auch der FC St. Wendel auf Rang vier sind mit sechs Punkten aus zwei Spielen optimal in die Saison gestartet. "Der Saisonstart ist geglückt. Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen", sagt Namborns Trainer Rüdiger Scheer. Als Titelkandidat Nummer Eins sieht er seine Mannschaft aber nicht. Scheer erklärt: "Topfavorit auf den Titel ist meiner Meinung nach der SV Oberlinxweiler."14 neue SpielerRüdiger Scheer hat das Traineramt in Namborn zu Beginn der vergangenen Spielzeit übernommen. In seiner Premierensaison beim SV wurde er Sechster. Jetzt soll es für den ehemaligen Bezirksligisten ein Stückchen weiter nach oben gehen. Dafür wurden vor der Saison gleich 14 neue Spieler verpflichtet. Das besondere dabei: Es handelt sich ausnahmslos um Akteure, die in Namborn wohnen oder gewohnt haben, also einen Bezug zum Verein haben. Den Sprung in die erste Mannschaft haben bislang Chris Schöneberger - er kam von Viktoria Hühnerfeld -, Torben Will (kam aus Furschweiler), Daniel Johann und Marco Schöneberger (beide vom SV Reitscheid), sowie Christian Lermen und Tobias Naumann (kamen aus der eigenen A-Jugend) geschafft. Des Weiteren stehen einige junge Akteure, die dem Jugendbereich entwachsen sind, zwischen erster und zweiter Mannschaft. "Sie müssen sich noch ein wenig an den Aktivenbereich gewöhnen", sagt Scheer. Auf Spieler aus dem eigenen Ort setzt Scheer übrigens bewusst. Der Trainer erklärt: "Nur so kann ich die Leute animieren, sonntags zu unseren Spielen auf den Sportplatz zu kommen". Und dies taten sie zumindest im ersten Heimspiel der Namborner in großer Zahl. "Gegen Güdesweiler hatten wir bei unserem 5:2-Erfolg 340 Zuschauer", freut sich Scheer. sem