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Wohnhausbrand in Nonnweiler
Feuerwehr rettet Hund vor den Flammen

Feuerwehr rettet Hund vor den Flammen FOTO: Werner Wiesen
Nonnweiler. In Nonnweiler ist am Samstag im Dachstuhl eines Hauses ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Von Sarah Konrad

Eine schwarze Rauchsäule steigt in den Himmel. Flammen schlagen aus dem Dachgeschoss. In der Ferne sind Sirenen zu hören. Es ist 16.30 Uhr als am Samstag die ersten Einsatzkräfte in der Straße Auf der Geig in Nonnweiler eintreffen. Dort brennt ein Gebäude, das sich aus zwei Teilen zusammensetzt: dem Wohnhaus mit ehemaliger Gastronomie und dem daran angebauten Wirtschaftsgebäude.


In diesem Teil steht der Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen, als die Rettungskräfte eintreffen. „Das Feuer war im Begriff, auf den rechten Teil des Wohngebäudes überzugreifen“, sagt Manfred Koch, Sprecher der Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler. Sofort machen sich Atemschutzträger bereit. Drei Mal durchsuchen sie das Gebäude, weil zunächst völlig unklar ist, ob sich darin noch Personen befinden. Doch statt auf die Bewohner treffen die Feuerwehrmänner auf einen kleinen Hund. Den können sie retten und unversehrt nach draußen bringen. Als der Hauseigentümer vor Ort ankommt, bestätigt dieser schließlich, dass niemand mehr im Gebäude ist.

„Parallel war gezielt zum Löschangriff vorgegangen worden“, erzählt Koch weiter. Mittels der beiden Drehleiterfahrzeuge aus Bosen-Eckelhausen und Hermeskeil können die Einsatzkräfte das Feuer, das sich rasch ausgebreitet hat, unter Kontrolle bringen. Insgesamt sind rund 160 Feuerwehrleute und 40 sonstige Rettungskräfte an dem Einsatz beteiligt. Gegen 20 Uhr rücken die meisten Einheiten wieder ab. „Einige Feuerwehrleute sind noch vor Ort geblieben. Sie kümmerten sich um die Nachlöscharbeiten und suchten das Gebäude nach Glutnestern ab“, erklärt Koch. Über die Ursache des Brandes könne er keine Angaben machen.



Im Einsatz waren die Einheiten der Feuerwehr Nonnweiler, die Drehleitern aus Bosen- Eckelhausen und Hermeskeil, der Gerätewagen Atemschutz aus Tholey-Hasborn, zwei Notärzte und zwei Rettungswagen aus Hermeskeil und Wadern, die DRK-Rettungswachen Otzenhausen und St. Wendel, Helfer der DRK- Ortsvereine Primstal und St. Wendel, die Notfallseelsorge Landkreis St. Wendel sowie Beamte der Polizeiinspektion Nordsaarland aus Wadern.