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Neujahrsempfang
Das Ehrenamt ist im Haus am See unentbehrlich

Neunkirchen/Nahe. Beim Neujahrsempfang würdigte die Hausleitung das freiwillige Engagement. Von red

Mehr als 100 Gäste kamen zum Neujahrsempfang ins Caritas-Seniorenzentrum Haus am See in Neunkirchen/Nahe. Hausleiterin Steffi Gebel gab einen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2018, einen Ausblick für dieses Jahr sowie strukturelle Änderungen bekannt. Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement seien im Haus am See nicht nur wichtig, sondern einfach unentbehrlich, sagt sie. Jedes Jahr zum Neujahrsempfang ehrt Steffi Gebel deshalb Menschen, die sich in besonderem Maße verdient gemacht haben und sich seit vielen Jahren engagieren. „Fast jedes Jahr erhalten wir Zuwachs. Und es macht mich auch stolz darüber zu berichten, dass uns Menschen seit fünfzehn Jahren noch immer ihre Unterstützung und Zeit schenken“, berichtete Gebel stolz. Unter vielen Aktionen hob sie das Engagement zweier Schülerinnen hervor, die sich in der AG „Helfen macht Spaß“ an der Gesamtschule Theley engagiert haben. Sophia Karvelius und Sara Wilhelm besuchten regelmäßig über sechs Monate jeweils mittwochs die Senioren im Haus am See. Sie spazierten mit ihnen, spielten und erzählten. „Wir alle hier können uns vorstellen, dass junge Menschen nachmittags, nach der Schule, normaler Weise einen anderen Ort zur Freizeitgestaltung wählen, als das Altenheim“, sprach Gebel nochmal ihren Dank aus.


Die Spannung stieg, als Gebel das Thema Neubau anschnitt: „Eine große Herausforderung war und ist noch immer unser Neubau, der seit 2015 anvisiert wird.“ Und weiter: „Das Haus am See gehörte 1974 zur ersten Generation von Altenpflegeheimen und war eine der innovativsten und neuzeitlichsten Einrichtungen im Saarland. Inzwischen sind wir bei der fünften Generation angelangt. Bei den vielfältigen Entwicklungen der vergangenen Jahre ist natürlich zu hinterfragen, welche architektonischen und konzeptionellen Veränderungen auf uns zu kommen, welche pflegerischen und medizinischen Herausforderungen uns in den kommenden Jahren erwarten und welche Bewohner zukünftig in diesem Neubau wohnen werden.“ Die Heimleiterin unterstrich: „Wir befinden uns in einem Denkprozess, indem es gilt, Visionen zu diskutieren und um eine architektonische und konzeptionelle Ausrichtung für Haus am See zu entwickeln.“

Abschließend sprach Gebel noch strukturelle Änderungen im Haus am See an. Bärbel Nickels löst ab 1. Februar David Fitzpatrick in der Pflegedienstleitung ab. David Fitzpatrick wird für die weitere Entwicklung im Bereich Palliative Care verantwortlich sein. Neu ist auch die Organisation in den drei Wohnbereichen. Die Wohnbereichsleitungen Yvonne Klein, Nicole Zwetsch und Tanja Speicher sind ab sofort Ansprechpartner und Bindeglied zwischen Hausleitung und Pflegedienstleitung. Stolz erwähnte Steffi Gebel, dass Monika Stoll (Leiterin der sozialen Begleitung) und sie selbst im letzten Jahr zu „Mitarbeitenden in der Seelsorge“ in Kooperation mit dem Bistum Trier ausgebildet wurden. „Unsere Aufgabe wird es sein, ein Seelsorgekonzept gemeinsam mit Pastor End zu erstellen und seelsorgliche Angebote unseren Bewohnern zu ermöglichen“, so Gebel. Verabschiedet wurden auch langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand.



Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Streichensemble Concinamus unter der Leitung von Margarete Stitz.