Bei der Kolpingfamilie in St. Wendel geht es um orientalische Errungenschaften

Kolpingfamilie : Vortrag über den Einfluss islamischer Errungenschaften

Bei der nächsten Veranstaltung der Kolpingfamilie St. Wendel am Dienstag, 20. August, um 20 Uhr im Cusanushaus geht es um „Die orientalischen und islamischen Errungenschaften und deren Einfluss auf Europa“.

Den bunten Teppich Kultur hätten im Laufe der Jahrtausende viele Hände gewebt. „Weltkultur ist somit ein Vermächtnis vieler Völker. An dieser Tatsache besteht kein Zweifel mehr“, sagt ein Sprecher der Kolpingfamilie. Seit der Eroberung Spaniens durch die Muslime (722) bis zur Rückeroberung im Jahr 1492, erlebten die Araber und Berber, Westgoten, Franken und Juden auf der iberischen Halbinsel eine der glücklichsten Zeiten und Symbiosen der Menschheitsgeschichte. „Muslime hatten die Überlieferung der Antike in arabische Sprache übersetzt  und nach Spanien mitgebracht. Dort übermittelten sie dieses geistige Erbe der lateinischen Welt“, erklärt ein Sprecher weiter. Der Referent versuche herauszuarbeiten, wie sehr dieser Transfer die Entwicklung des Abendlandes beeinflusst hat. Referent ist Ali-Reza Motamedi-Sedeh aus Riegelsberg.

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