Polizei Wadern warnt: Alkohol und Autofahren verträgt sich nicht

Fastnacht : Polizei warnt vor Alkohol im Straßenverkehr

Fasching und Risikofaktor Alkohol: So ist eine Pressemitteilung überschrieben, die jetzt die Polizei-Inspektion (PI) Nordsaarland herausgegeben hat. „Die närrischen Tage stehen unmittelbar bevor“, stellt Polizeihauptkommissar Armin Stengel darin fest.

Für viele Menschen seien Stimmung, Spaß und Alkohol anscheinend untrennbar miteinander verbunden – gerade auch an Fastnacht.

Doch im Straßenverkehr habe Alkohol nichts zu suchen, „ohne Wenn und Aber. Wer glaubt, Alkohol gehöre unbedingt zu einem gelungenen Abend dazu, sollte die Hände vom Lenkrad lassen“. Damit der Konflikt zwischen Promille und Führerschein erst gar nicht aufkommt, sollte schon vorher feststehen, wie man nach dem Feiern sicher nach Hause kommt. „Trinken Sie nicht, wenn Sie noch fahren müssen – fahren Sie nicht, wenn Sie getrunken haben“, empfiehlt der stellvertretende Leiter der PI.

Und er gibt Tipps zum entspannten Feiern: Nicht bei einem alkoholisierten Fahrer mitfahren; sondern versuchen, ihn vom Fahren abzuhalten. Auf Bus oder Taxi ausweichen. Nicht auf altbekannte Tricks oder Hausmittelchen vertrauen – starker Kaffee oder fettes Essen würden nichts an der Blutalkoholkonzentration ändern. Und ganz wichtig: Nicht den Restalkohol am nächsten Morgen unterschätzen. „Der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass man auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich ist.“ Aber trotz der Ermahnungen wünscht die Polizei den Faasendbooze „eine schöne fünfte Jahreszeit“.