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Kegel-Bundesliga: KF Oberthal „ein bisschen unter Druck“

Kegel-Bundesliga: KF Oberthal „ein bisschen unter Druck“

Die KF Oberthal können mit dem 15. Titelgewinn in Serie Historisches Erreichen. „Das motiviert uns, aber es setzt uns auch ein bisschen unter Druck“, sagt Kapitän Daniel Schöneberger vor Beginn der Meisterrunde.

Unter verschiedenen Vorzeichen beginnt für die Bundesliga-Kegler von den KF Oberthal und dem KSC Hüttersdorf der Saisonendspurt. Während Tabellenführer Oberthal mit einem Heimsieg am morgigen Samstag, 13 Uhr, gegen den Tabellenvierten KSV Riol seine gute Ausgangslage für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft (Meisterrunde) zementieren will, kämpft der Vorletzte Hüttersdorf um den Klassenverbleib. Der KSC empfängt morgen, 16 Uhr, den Siebten SK Münstermaifeld.

"Wir sind zwar schon für die Meisterrunde im März qualifiziert, trotzdem ist das Spiel gegen Riol alles andere als unwichtig für uns", sagt KF-Spielführer Daniel Schöneberger. Denn der Tabellenführer der regulären Saison nimmt vier Zusatzpunkte mit in die Endspielserie der vier besten Mannschaften. Weil Oberthals ärgster Verfolger, die KSG Holten-Duisburg, vor dem vorletzten Spieltag der regulären Saison nur einen Punkt zurückliegt, zählt für die Oberthaler im Hinblick auf die Meisterrunde jede Partie. Insbesondere, weil die Mannschaft Historisches erreichen kann. Für die KF Oberthal wäre die Meisterschaft nicht nur der 20. Titelgewinn insgesamt, sondern auch der 15. in Folge. Damit hätte Oberthal einen Rekord für nationale Meistertitel in Serie aufgestellt. Der Rekordhalter, die Wasserballer von Spandau Berlin, hatte 14 Titel in Folge zwischen 1979 und 1992 gewonnen.

"Was wir in dieser Saison erreichen können, motiviert uns, aber es setzt uns auch ein bisschen unter Druck", erklärt Oberthals Kapitän Schöneberger, der einen Zweikampf um den Titel prophezeit: "Duisburg hat sich vor dieser Saison sehr gut verstärkt und steht uns in nichts nach. Die Meisterrunde wird in diesem Jahr eine ganz enge Angelegenheit."