Ringwall-Treppe: Junge Union äußert sich zur Ringwall-Treppe

Ringwall-Treppe : Junge Union äußert sich zur Ringwall-Treppe

Die Junge Union (JU) im Gemeindeverband Nonnweiler fordert, die Trittsteine an der Steinernen Treppe in Otzenhausen zu befestigen. Eine Gästeführerin hatte sich beklagt, dass dort mehrere lockere Stufen für viele Besucher zur Stolperfalle würden.

Doch Reaktionen auf diese Beschwerden seitens der Gemeinde und des Nationalpark-
amtes blieben aus. Daher wendete sie sich an die SZ (wir berichteten).

„Das ist kein gutes Bild für den Tourismus in der Gemeinde Nonnweiler“, findet der JU-Vorsitzende Jonas Reiter. So langsam müsse sich die Zusammenarbeit zwischen Nationalparkamt und Kommunen eingespielt haben. „Wir fordern eine unverzügliche Ausbesserung der Treppe, egal von wem: Touristen und Bürger interessieren sich nicht für die Frage der Zuständigkeit“, sagt Reiter. Es sei keinem zu vermitteln, dass wenige Schaufeln Beton die touristische und denkmaltechnische Einmaligkeit des Ringwalls mehr beeinträchtigen als ein großes Warnschild. „Dieser Tourismus-Leuchtturm in der Gemeinde, der von vielen Besuchern und Wanderern täglich erkundet wird, darf nicht durch solche ,Kleinigkeiten’ in seinem Glanz einbüßen“, heißt es in der Stellungnahme.

Auch bei unklarer Zuständigkeitsfrage könne die Gemeindeverwaltung und allen voran der Bürgermeister in Zukunft Verantwortung übernehmen und sich solchen Problemen annehmen sowie entsprechende Fragen mit Nachdruck weiterleiten. „Dass erst die Presse eingeschaltet werden muss, um überhaupt ernst genommen zu werden, ist ein fatales Signal“, sagt der JU-Vorsitzende. Außerdem sei es wichtig, engagierten Bürgern Rückmeldung zu geben und mit regelmäßigen Updates auf ihre Anfragen zu antworten.

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