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Das Hoffen auf den ersten Saisonsieg

Das Hoffen auf den ersten Saisonsieg

Steinberg-Deckenhardt. Fußball-Bezirksligist SV Steinberg-Deckenhardt schaffte in der letzten Saison gerade so den Klassenverbleib in der Bezirksliga St. Wendel. Im Sommer ging der SV dann eine Spielgemeinschaft mit dem FC Walhausen ein. Als SG Steinberg-Deckenhardt-Walhausen geht es für die erste Mannschaft des Clubs aber nach wie vor gegen den Abstieg

Steinberg-Deckenhardt. Fußball-Bezirksligist SV Steinberg-Deckenhardt schaffte in der letzten Saison gerade so den Klassenverbleib in der Bezirksliga St. Wendel. Im Sommer ging der SV dann eine Spielgemeinschaft mit dem FC Walhausen ein. Als SG Steinberg-Deckenhardt-Walhausen geht es für die erste Mannschaft des Clubs aber nach wie vor gegen den Abstieg. Vor dem Lokalderby an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den Tabellen-Sechsten, die SF Güdesweiler, (gespielt wird in Steinberg) ist die neue SG Tabellenletzter mit mageren vier Punkten. Vier Mal spielte die Mannschaft von Trainer Christoph Finkler Unentschieden, sieben Mal gab es Niederlagen. Einen dreifachen Punktgewinn konnte die SG noch überhaupt nicht feiern. "Am Sonntag wollen wir den ersten Dreier einfahren, auch wenn Güdesweiler besser dasteht als wir", sagt der SG-Vorsitzende Thorsten Mohr. Hoffnung auf den ersten Saisonsieg gibt ihm die Tatsache, dass seine Elf gegen den Rivalen besonders motiviert ist. "Das Derby hat immer eine gewisse Brisanz", berichtet Mohr. Aber woran liegt es, dass die SG bislang noch nicht so erfolgreich war? Mohr ist ratlos: "Wenn wir das wüssten, würden wir es abstellen." Dem Trainer stärkt der Vorsitzende den Rücken. "Wir haben sicher kein Trainer-Problem" erklärt Mohr. "Oftmals hapert es daran, dass wir das im Training geübte in den Spielen nicht umsetzen können." Insbesondere im Spiel nach vorne blieb die SG bislang mehr als harmlos. Ganze sieben Treffer gelangen Steinberg-Deckenhardt-Walhausen in elf Begegnungen - kein Team in der Bezirksliga St. Wendel traf weniger. Keine Probleme in der Offensive haben dagegen der SV Bliesen und der SV Urexweiler. Bliesen (Tabellenvierter) traf bislang 24 Mal ins Schwarze, Tabellenführer Urexweiler sogar 32 Mal. Am Samstag treffen diese beiden Teams um 15.30 Uhr in Bliesen zum Spitzenspiel aufeinander. Beim SVB hat Trainer Frank Backes in dieser Woche bekannt gegeben, dass er zum Saisonende als Trainer aufhört. "Ich wollte den Verein frühzeitig informieren, damit er genügend Zeit hat, einen Nachfolger zu suchen", erklärt Backes. Er arbeitet insgesamt bereits in der zehnten Saison in Bliesen. Ob der 37-Jährige seine Trainerlaufbahn fortsetzt, steht noch nicht fest. "Ich schaue mal, was für Angebote so kommen und dann entscheide ich," Ein Nachfolger für ihn in Bliesen steht noch nicht fest. sem