RSV gibt die Hoffnung nicht auf

Spiesen. An diesem Wochenende, dem letzten Kampftag der Vorrunde in der 2.Ringer-Bundesliga, ist der RSV Spiesen-Elversberg kampffrei. Das knappe 18:22 des stark abstiegsgefährdeten RSV zuletzt gegen den TSV Benningen ließ noch einmal Hoffnungen auf den Klassenverbleib aufkeimen

Spiesen. An diesem Wochenende, dem letzten Kampftag der Vorrunde in der 2.Ringer-Bundesliga, ist der RSV Spiesen-Elversberg kampffrei. Das knappe 18:22 des stark abstiegsgefährdeten RSV zuletzt gegen den TSV Benningen ließ noch einmal Hoffnungen auf den Klassenverbleib aufkeimen. Vor dem abschließenden Einzelkampf in der Spiesener Langdellhalle führte der Tabellenzweite aus dem Schwabenland nur mit 19:17. Das heißt, Petrit Avdyli hätte mit einem Sieg gegen Fabian Fritz den ersten Sieg in der 2. Bundesliga für die Gastgeber klar machen können. Doch der im vergangenen Jahr noch sieggewohnte 74-Kilo-Mann konnte nur mit einem 7:2 im ersten Durchgang seine wahre Stärke beweisen. Die übrigen drei Runden gingen mit 1:0, 1:0 und 3:0 an den Gegner - der Traum vom ersten Sieg war ausgeträumt. Liridon Avdyli, Yakup Sari, Mehmed Baygus, Kevin Bredy und Andy Doll hatten ihre Kämpfe jeweils gewonnen und damit nach dem 16:20 gegen Hüttigweiler vor vier Wochen für das bislang zweitbeste Ergebnis der laufenden Runde gesorgt. Da der Abstiegskampf für den RSV infolge der Regionalliga-Auflösung zum Ende der Saison eine neue Dimension erhält - die Mannschaft müsste nämlich in die Oberliga Saar absteigen - versucht der Verein, mit neuen Ringern die notwendigen Punkte doch noch zu bekommen. Laut Vereinschef Dieter Bredy seien zwar zwei Ringer gefunden worden, die nicht der Wechselsperre unterliegen. Doch ein sofortiger Transfer sei bislang an den Auflagen des Aufenthaltsrechtes gescheitert. Der Verein wolle aber weiter am Ball bleiben, bestätigte Bredy. Den Ringern des ASV Hüttigweiler steht dagegen an diesem Samstag die weiteste Anfahrt in dieser Saison bevor. Die Jungs von Trainer Frank Reinshagen müssen um 19.30 Uhr beim punktgleichen Tabellennachbarn TSV Westendorf im östlichen Allgäu antreten. Der Hüttigweiler Trainer erwartet einen Kampf auf des Messers Schneide. Sind die ASV-Athleten in den leichteren Gewichtsklassen favorisiert, so haben die Westendorfer ihre Vorteile bei den schwereren Jungs. Die stärksten Ringer haben die Gastgeber in 74 Kilogramm mit Philipp Heiß und mit Shenol Ali Ahmed im Freistil. Heiß ist seit drei Jahren in der 2. Bundesliga ungeschlagen. "Entscheidend werden die Kämpfe von Kim Horras gegen Thomas Simnacher und von Danny Hippchen oder Robert Schmitt gegen den starken Steve Masuch sein", hofft Reinshagen auf Siege oder zumindest einige Rundengewinne. Sollten die ASV-Trümpfe stechen, könnte ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib getan werden.