Hugo Frei in Namborn verabschiedet

Verabschiedung in Namborn : Ein Wunsch ging nicht in Erfüllung

Im Gemeindebezirk Namborn/Heisterberg ist eine Ära zu Ende gegangen. Hugo Frei gehörte 27 Jahre dem  Ortsrat an, war 25 Jahre Ortsvorsteher und hatte bei der jüngsten Kommunalwahl nicht mehr kandidiert (wir berichteten).

Anlass genug zu einer Abschiedsfeier. Dazu hatten sich die Namborner Vereinsgemeinschaft und andere Bürger in der Marktschenke versammelt, um ihrem langjährigen Ex-Ortschef für seine Tätigkeit zu danken. Ebenfalls verabschiedet wurden die ausgeschiedenen Ortsratsmitglieder von Namborn/Heisterberg, Armin Werle, Jürgen Scheid, Britta Klein, Sabine Czehak, Tanja Brill und Christoph Mörsdorf.

Der neue Namborner Ortsvorsteher John Gräßer dankte ihnen für ihren langjährigen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung, insbesondere Hugo Frei, der mit viel Herzblut seine Aufgabe erfüllt habe. Gräßer überreichte seinem Vorgänger als Dankeschön einen Gutschein zum Besuch eines Bundesligaspiels seines Lieblingsvereins Sportclub Freiburg in der Rückrunde für zwei Personen mit Übernachtung, gesponsert von der Namborner Vereinsgemeinschaft und dem neuen Ortsrat. Der neue Namborner Jagdvorsteher Gerold Hoffmann dankte seinem langjährigen Vorgänger Hugo Frei für seinen Einsatz für die Natur und Umwelt.

Namborns Beigeordneter Konrad Haßdenteufel (FLN) überbrachte die Grüße von Bürgermeister Sascha Hilpüsch (SPD) und dankte Hugo Frei ebenfalls für das in diesen vielen Jahren Geleistete. „Hugo Frei war ja nicht nur 25 Jahre Ortsvorsteher, sondern er war auch 25 Jahre Mitglied des Namborner Gemeinderates“.

Hugo Frei blickte auf Zeit als Ortsvorsteher zurück und erinnerte an wichtige Maßnahmen, Veranstaltungen und Aktivitäten. Als längste Baustelle bezeichnete er die Schaffung von Sozialräumen für den Löschbezirk Namborn. „In mehr als 20 Jahren waren mit Herbert Müller, Theo Staub und jetzt Sascha Hilpüsch drei Namborner Bürgermeister daran beteiligt“, so Frei. „Ich habe geglaubt, noch in meiner aktiven Zeit die Einweihung dieser Räumlichkeiten zu erleben, leider nicht“.