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Hobbykünstlerausstellung ging in der Liebenburghalle in Eisweiler über die Bühne

Hobbyausstellung in Eisweiler : Kunst aus Glas, Wolle, Holz und Ton

Zum 32. Mal ging in der Liebenburghalle in Eisweiler die Hobbykünstlerausstellung über die Bühne.

„Kuck mal Mama, der Weihnachtsmann mit einem Rentier“, freut sich die sechsjährige Susanne, als sie kaum die Liebenburghalle in Eisweiler betreten hat. Ein liebevoll geschmückter Christbaum zeigte den zahlreichen Besuchern den Weg zum großen Fest der Kreativen. Zum 32. Mal fand diese Kunst- und Hobbyausstellung der Hobbyfreunde Liebenburg statt. 58 Aussteller aus dem Saarland und den angrenzenden Regionen präsentierten Selbstgemachtes aus vielen Bereichen. „Bewährtes und Neues“ – diese Mischung, so erklärte der Vorsitzende der Hobbyfreunde Liebenburg, Paul Gerhard Born, mache die Erfolgsgeschichte der Schau aus, die Jahr für Jahr fortgeschrieben werde. Von Bastelarbeiten bis zum professionell ausgearbeiteten Kunsthandwerk reichte dieses Mal die Palette. Alle klassischen Werkzeugmaterialien von Ton über Garn, Wolle, Metall, Glas und Holz gab es an den liebevoll dekorierten Ständen. Gisbert Fischer zeigte verschiedene Drechslerarbeiten. „Ich verwende Tanne, Pappel, Esche und verschiedene heimische Obsthölzer wie Kirsche, Birne, Apfel und Pflaume“, sagte der Ottweiler. Rebecca Born haben es Zeichnungen und Collagen angetan. Die Collagen zeigten verschiedene Blätter und Bäume;  alles wurde aus Naturmaterialien hergestellt. „Ich habe drei Jahre lang die europäische Kunstakademie besucht“, erklärte die St. Wendelerin.

Aus Neunkirchen kam Sigrid Meier zu der Ausstellung. „Es ist einfach heimelig, durch diese Schau zu bummeln“, schwärmte sie. „Ich komme mit meiner Familie immer wieder nach Namborn. Der Besuch der Ausstellung ist ein Muss“, sagte Michael Hartman aus Ottweiler. Über den Landkreis hinweg hat die Schau somit ihre Fans. „Diese Ausstellung ist längst zu einem Aushängeschild der Gemeinde geworden“, sagte Namborns Bürgermeister Sascha Hilpüsch (SPD). Und Eisweilers Ortsvorsteher Michael Neis ergänzte zufrieden:  „Sie ist besonders für unseren kleinen Ort eine tolle Werbung.“