Jazzworkout in St. Wendel endet Ende Mai mit einem Konzert der Workshopper

Anfang November ist Kick-Off : Combo-Langzeit-Workshop Jazzworkout läuft an

Es ist die 21. Auflage des Langzeit-Combo-Workshops Jazzworkout. Los geht es am Sonntag, 3. November, mit einem sogenannten Kick-Off-Meeting in der St. Wendeler Musikschule. Der Halbzeittreff für die Workshopper ist laut Ernst Urmetzer, Vorsitzender des Jazz-Förderkreises (JFK) St. Wendel sowie des veranstaltenden Saar-Landesverbands Jazz (SLJ), am Sonntag, 1. März, ebenfalls in der Musikschule.

Das Abschlusskonzert ist schließlich auf Freitag, 29. Mai, terminiert, Ort des Geschehens wird das St. Wendeler Kurhaus Harschberg sein.

Wie Urmetzer mitteilt, richtet sich Jazzworkout an alle Musiker, die an Jazz und improvisierter Musik interessiert sind. Eine Besonderheit des Jazzworkout sei dabei der Zeitrahmen: der Workshop erstreckt sich über ein halbes Jahr.

Ins Leben rief der SLJ den Langzeit-Combo-Workshop im Jahr 2000. Seitdem konnte die Veranstaltung jährlich wiederholt werden, „nicht zuletzt wegen der zahlreich und positiven Resonanz“, erklärt Urmetzer. Inzwischen habe sich Jazzworkout mit seiner einzigartigen Konzeption in der Region als ein festes Forum für Jazzmusiker etabliert – gleich, ob für den Anfänger, den ambitionierten Aufsteiger oder die Dozenten.

Die Veranstaltung ist räumlich begrenzt auf das Saarland und die umliegenden Regionen Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Lothringen. Jazzworkout vermittelt laut Urmetzer Grundlagen in der Comboarbeit. „Dafür stehen mehrere erfahrene Jazz-Dozenten aus dem südwestdeutschen Raum bereit, die jeweils eine Combo ein halbes Jahr lang betreuen.“ Die Zusammenstellung der Combos erfolge gemeinsam mit den Organisatoren, den Dozenten und den Teilnehmern beim ersten Treffen, dem Kick-Off-Meeting. „Bereits bestehende Jazz-Combos können sich auch geschlossen bei einem Dozenten anmelden.“

Jedoch auch wer „nur“ neugierigt sei, habe die Möglichkeit, beim Kick-Off unverbindlich herein zu schnuppern. Im Dozenten-Pool tummeln sich nach Veranstalter-Angaben unter anderem Stefan Engelmann (Bass), Wollie Kaiser (Saxophon), Claus Krisch (Piano), Kevin Naßhan (Schlagwerk) und Roland Gebhardt (Gitarre).

Sind beim Kick-Off alle organisatorischen Fragen geklärt, soll es im Anschluss mit der Probenarbeit losgehen. Für jede Combo stehen laut veranstalter mindestens 18 Probeeinheiten mit drei Zeitstunden zur Verfügung. Die Proben können entweder gleichmäßig auf das halbe Jahr aufgeteilt werden (monatlich drei Proben) oder – nach Absprache – geblockt werden. „Termine und Probeort bestimmen die Combos autark zusammen mit ihren Dozenten.“

Auflockern soll die Probenarbeit ein Halbzeit-Treffen, bei dem alle Combos zusammenkommen und gegenseitig den aktuellen Stand präsentieren. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Konzert, bei dem sich jede Combo mit einem halbstündigen Programm präsentiert.

Die Teilnahme am Workshop kostet laut Urmetzer 350 Euro für Schüler, Studenten (ermäßigt) zahlen 250.

Weitere Informationen  zu dem Workshop gibt es beim saarländischer Landesverband Jazz unter der Telefonnummer (0 68 58) 15 04

Kevin Naßhan kümmert sich um die Schlagzeuger. Foto: Laura Carbone

www.saarjazz.de

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