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Der Künstler Norman Liebold startet mit drei Veranstaltungen in das Projekt „Phantastischer Hunsrück“.

Phantastischer Hunsrück : Vom geheimen Tor nach Anderwelt

Der Künstler Norman Liebold startet mit drei Veranstaltungen ins Projekt „Phantastischer Hunsrück“.

Drei Veranstaltungen des Künstlers und Schriftstellers Norman Liebold aus Abentheuer werden dieser Tage das Projekt „Phantastischer Hunsrück“ einleiten, welches in Kooperation mit der Touristinfo des Birkenfelder Landes, der Nationalparkregion und weiteren Partnern ins Leben gerufen wird. „Phantastischer Hunsrück“ beginne im März damit, eine lebendige Literaturszene in der Region zu installieren und sie damit für die Zukunft kulturell in Wert zu setzen und zu bereichern, teilt ein Sprecher mit. Damit fällt auch der Startschuss für zwei Literaturreihen, die monatlich jeweils am ersten Mittwoch im Zauberwaldhaus Hattgenstein und jeden ersten Freitag im Nationalpark-Radio stattfinden.

Gesucht werde jetzt konkret nach Mitstreitern, Autoren, Veranstaltungsorten und Finanziers, wobei das Programm für 2020 bereits mit weit mehr als 30 Veranstaltungsterminen sehr konkrete Formen angenommen habe. Die Events werden an besonderen Orten der Region wie dem Keltenpark Otzenhausen, dem Landesmuseum Birkenfeld und dem Salon der Eisenhütte Abentheuer stattfinden.

Am heutigen Mittwoch, 4. März,, wird wieder der Kamin im Zauberwaldhaus für einen gemütlichen Abend im Zeichen der Literatur entfacht. Die Lesereihe „Geschichten im Zauberwaldhaus“, die in den vergangenen Monaten bereits auf großen Zuspruch gestoßen sei, werde fortgeführt. „Dieses Mal wird Liebold zwei brandneue Geschichten vortragen, die sich um die Kunst des Edelsteinschleifens drehen und Teil der für den Herbst geplanten Anthologie mit einer Reihe von Autoren aus dem ganzen Bundesgebiet werden“, berichtet ein Sprecher. Liebold nehme mit diesen Geschichten Bezug auf die Tradition der Edelsteinschleiferei in der Region. Die Anthologie gehöre zum gemeinsam mit Christoph M. Frisch im Kunstzentrum Bosener Mühle angebotenen Kunst-Projekt „Heimat-Erde“. Das bringt den Teilnehmern das Thema Hunsrück und Heimat anhand hier zu findender Bodenschätze näher, mit denen Kunstwerke geschaffen werden können.

Am Freitag, 6. März, wird um 19 Uhr das Nationalparkradio zum zweiten Mal ein Hörbuch senden. Dieses Mal wird die Novelle „Azurit“ ausgestrahlt. „Azurit“ war die erste Geschichte, die Norman Liebold im Hunsrück verortet hat. Sie spielt im Atelier des Künstlers Philippe Devaud in Rinzenberg und in der evangelischen Kirche in Niederbrombach und erzählt von einem geheimen Tor nach Anderwelt. Sie erschien 2018.

Vor Kurzem war Norman Liebold zu Gast in der St. Wendeler SZ-Redaktion. Dort stellte er die Freie Kunstschule in St. Wendel vor, in die er involviert ist. Foto: Melanie Mai

Am Samstag, 7. März, wird im  Kunstzentrum Bosener Mühle Liebolds Ausstellung „Wo Wort mit Bild und Form tanzt“ eröffnet. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Liebold wird die am Freitag im Nationalpark-Radio gesendete Geschichte „Azurit“ in einer Autorenlesung zum Vortrag bringen, denn ihr Hauptthema dreht sich um Kunst und Inspiriation. „Die Ausstellung präsentiert Liebolds Arbeiten im Kontext seiner Literatur“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Gezeigt werden die von ihm gezeichneten originalen Illustrationen, die Bücher und Arbeiten im Bereich von Schmuck und Kleinplastik in Bronze.