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Verein Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald mit neuer Führung

Regionalentwicklung : Vereint die Nationalparkregion voranbringen

Der Verein Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald hat eine neue Führung: Uwe Weber folgt auf Matthias Schneider.

„Es ist mehr an positiven Ergebnissen erarbeitet worden als mancher denkt.“ Mit diesen Worten bedankte sich der scheidende Vorsitzende, der Birkenfelder Landrat Matthias Schneider, für die Arbeit des Vereins Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald. Habe man am Anfang noch Zweifel gehabt, dass so viele unterschiedliche Interessen in der Nationalparkregion unter einen Hut gebracht werden könnten, so könne man jetzt nach drei Jahren Tätigkeit durchaus eine positive Bilanz ziehen.

Dem stimmte auch Uwe Weber, neu gewählter Vorsitzender des Vereins, bei. Zwar gebe es durchaus unterschiedliche Interessen und Standpunkte. Aber die Einsicht, dass man mit dem Nationalpark und der damit begründeten Nationalparkregion eine große Chance zur Weiterentwicklung habe, würde sich mehr und mehr durchsetzen.

Schneider und Weber zählten dabei die positiven Schritte des Vereins auf. So habe man sich mit dem Masterplan Regionalentwicklung einen Fahrplan gegeben, der bei der Abarbeitung der Schwerpunktthemen einen wichtigen Anhaltspunkt gebe. Sehr erfolgreich laufe das Projekt Bildungsnetzwerk Hunsrück-Hochwald. Die eigene Region erforschen, erleben, verstehen und wertschätzen: „Bevor man in die Welt zieht, sollte man doch wissen, was vor der eigenen Haustür passiert“, heißt es. Dieses Bewusstsein zu fördern, sei eines der Ziele des Bildungsnetzwerks Hunsrück-Hochwald. Lernorte der Natur und Kultur mit Bildungsinhalten zu verbinden, steht bei der Initiative für Kinder und Jugendliche auf dem Lehrplan. Dies sei ein besonderes Beispiel für regionale Zusammenarbeit, da es sich um ein sogenanntes Spiegelprojekt handele. Dabei sei ein sehr erfolgreiches Projekt der Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land als Vorbild genutzt worden.

Im Schwerpunktthema „Touristische Attraktivität“ könne man ebenfalls auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. Hier wurde insbesondere auf einzelne Projekte wie die Erstellung einer Webseite für die touristischen Höhepunkte der Nationalparkregion, gemeinsame Auftritte bei Messen und die Entwicklung von speziellen Produkten wie „Wuff, Freizeit im Hun(d)srück“ hingewiesen. Das Projekt Bikeregion Hunsrück Hochwald habe zwar organisatorische Antragsprobleme, Einzelprojekte wie der Trailpark Erbeskopf, das Projekt RadLust der VG Birkenfeld und Einzelinitiativen wie der Bikepark im Nahetal würden das Thema Radfahren aber schon mit Leben füllen. Auch die Alltagsradler kämen in der Region immer mehr zu Wort und Großprojekte wie die Nationalpark-Rundroute und die E-Bike-Tour Sonnenplateau würden im nächsten Jahr die Bedeutung des Radtourismus weiter unterstreichen.

Uwe Weber freute sich, diese erfolgreiche Arbeit des Vereins weiter vorantreiben zu können und wünschte sich und seinen beiden neu gewählten Stellvertretern Achim Zender und Bernd Alsfasser weiterhin gute Projekte und eine tatkräftige Unterstützung durch den gesamten Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand wird vervollständigt durch den Kassierer Georg Dräger, der sich erneut zur Wahl stellte und wie alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt wurde.