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Jeden ersten Freitag im Monat sendet das Nationalparkradio Hörbücher

Zurücklehnen und Zuhören : Nationalparkradio startet mit Hörbuchsendungen

Es sich im Sessel gemütlich machen, die Augen schließen und sich Geschichten vorlesen lassen – das können Hörer des Nationalparkradios ab diesen Freitag, 7. Februar, tun. Denn das Nationalparkradio wird ein neues Format aus der Taufe heben – eine regelmäßige Hörbuchsendung.

Und so kam es dazu: 2019 hatten Stefan Pink, Gründer des Senders, Angela Enz-Warth und Norman Liebold ein Hörspiel inszeniert (Parzifal). Das habe den Dreien nicht nur viel Freude bereitet, sondern sie hätten auch gemerkt, dass darin viel Potenzial stecke, wie es in einer Mitteilung heißt. Und so wird mit Start am Freitag und ab dann an jedem ersten Freitag im Monat um Punkt 19 Uhr die Stimme des Nationalparks dazu einladen, es sich gemütlich zu machen.

Die Sendung soll im Schnitt eine Dreiviertelstunde dauern und Hörbücher ungekürzt senden, die entweder in der Nationalpark-Region spielen oder thematisch eng mit dem Nationalpark verknüpft sind. „Bei längeren Formaten wird in Serien gesendet. Die Hörbücher und Hörspiele werden ausschließlich im Live-Stream hörbar sein und nicht in die Mediathek gestellt, da es sich um offizielle Verlagsprodukte handelt“, erklärt Liebold.

Den Anfang wird an diesem Freitag Liebolds „Dialog mit einer Ulme“ machen. In dem Hörbuch geht ein alter Baum auf witzige, aber durchaus direkte Weise mit dem Menschen ins Gericht. Es geht um Klimawandel, Erderwärmung und die Zerstörung der Natur durch den Menschen. „Nur, dass alles ein wenig anders ist, als man denken mag“, will Liebold neugierig machen. Der 2012 entstandene Text sei insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Klima-Diskussionen ein schöner Auftakt. Das Hörbuch ist im Januar erschienen, die Sprecher sind Aeneas Jörger, Schauspieler aus Bonn, und der Autor selbst. Im nächsten Monat kommt „Azurit“, Liebolds erste Geschichte.

www.nationalpark-radio.de