Das Kaufhauses Weirich muss weichen

Das Kaufhauses Weirich muss weichen

Oberthal. Bagger und Bauarbeiter gehören in den kommenden Monaten weiter zum Bild im Ortskern von Oberthal. Zurzeit läuft noch der Bau des neuen Festplatzes im Eingangsbereich zu Brühl-Zentrums und Poststraße. Darüber hinaus hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung weitere Bauvorhaben im Kern von Oberthal auf den Weg gebracht (wir berichteten kurz)

Oberthal. Bagger und Bauarbeiter gehören in den kommenden Monaten weiter zum Bild im Ortskern von Oberthal. Zurzeit läuft noch der Bau des neuen Festplatzes im Eingangsbereich zu Brühl-Zentrums und Poststraße. Darüber hinaus hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung weitere Bauvorhaben im Kern von Oberthal auf den Weg gebracht (wir berichteten kurz). Im Mittelpunkt steht dabei der Neubau des Rathaus-Carrées. Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend die erste Änderung des Bebauungsplanes Rathaus-Carrée beschlossen und die entsprechende Satzung verabschiedet. Damit hat er planungs-rechtliche Voraussetzungen für das Bauvorhaben geschaffen. Darüber hinaus hat der Rat die Vergabe der Abrissarbeiten des Gebäudekomplexes Poststraße 18 bis 22, des ehemaligen Kaufhauses Weirich, beschlossen. 170 000 Euro wird der Abriss kosten. Der Auftrag ging an die Firma Wolff Hoch- und Ingenieurbau. Mit dem Abriss soll im August begonnen werden, sagte Bürgermeister Stephan Rausch im Gemeinderat. Er geht davon aus, dass die Arbeiten Ende September abgeschlossen sind. Dann könne noch im Oktober mit dem Neubau des Rathauses gestartet werden.Rund sieben Millionen Euro kostet das Projekt Rathaus-Carrée, das in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden soll. Im ersten Bauabschnitt wird das Bürgerservicezentrum errichtet, mit Bürgersaal, öffentlicher Toilette, Vorplatz und Parkflächen. 2,34 Millionen Euro wird der Investor Gekoba der Gemeinde dafür in Rechnung stellen. Denn die Gemeinde kauft den Ersatzbau für das alte Rathaus zum Festpreis. Nach Abzug aller Zuschüsse des Landes einschließlich Konjunkturprogramm und des Verkaufserlöses der Grundstücke für den zweiten Bauabschnitt muss die Gemeinde 106 000 Euro selbst zahlen. Wenn das Bürgerservicezentrum steht, wird das alte Rathaus abgerissen und der zweite Bauabschnitt, Kosten rund fünf Millionen Euro, begonnen. Hier wird Platz sein für zwei Märkte, je 1000 Quadratmeter, Praxen, Wohnungen. Darüber hinaus wird in den nächsten Wochen ein weiteres Bauvorhaben in der Poststraße für Verkehrsbehinderungen sorgen. Der Kanal, durch den der Imweiler Bach unter der Poststraße hindurch fließt, ist auf einer Länge von 14 Metern schadhaft. Die Betonfestigkeit ist laut Bürgermeister nicht mehr gegeben. Der schadhafte Abschnitt liegt im Bereich der Geschäftsstelle der Kreissparkasse. Die Sanierung wird knapp 60 000 Euro kosten. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstag den Auftrag einstimmig an die Firma Rech aus Baumholder vergeben.Der Bürgermeister rechnet mit einer Bauzeit von sechs Wochen. In dieser Zeit muss die Poststraße voll gesperrt werden. Man werde deshalb die Einbahnstraßenregelung auf der Rückseite des Brühlzentrums und in der Römerstraße aufheben, kündigte Rausch an.