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Pastor Herbert Gräff sagt auf Wiedersehen

Pastor Herbert Gräff sagt auf Wiedersehen

Hemmersdorf. Zahlreiche Gläubige, vor allem aus Hemmersdorf und aus Fürweiler, haben sich am vergangenen Sonntagnachmittag von ihrem Seelsorger Herbert Gräff verabschiedet. Vor annähernd fünf Jahren hatte er von seinem Amtsvorgänger Josef Bilsdorfer die Seelsorge in den beiden Orten mit den Pfarrkirchen St. Konrad und St

Hemmersdorf. Zahlreiche Gläubige, vor allem aus Hemmersdorf und aus Fürweiler, haben sich am vergangenen Sonntagnachmittag von ihrem Seelsorger Herbert Gräff verabschiedet. Vor annähernd fünf Jahren hatte er von seinem Amtsvorgänger Josef Bilsdorfer die Seelsorge in den beiden Orten mit den Pfarrkirchen St. Konrad und St. Nikolaus in Hemmersdorf und Maria Hilfe der Christen in Fürweiler übernommen. Im Zuge der großen strukturellen und personellen Veränderungen im Bistum Trier wird Pastor Herbert Gräff demnächst die Pfarrei Wallerfangen übernehmen.Die Pfarrkirche St. Konrad war bei der Heiligen Messe, die Herbert Gräff in Konzelebration mit Pastor Christoph Scherf (Beckingen) und Pastor im Ruhestand, Erwin Rech (Haustadt), zelebrierte, überfüllt. Der Kirchenchor Hemmersdorf-Fürweiler, diesmal geleitet von Kantor Johannes Racke, der auch den ausgezeichneten Orgelpart übernommen hatte, bestach mit hervorragenden Leistungen. Zur Gestaltung der Messe stellten sich die Kinder des Kindergartens St. Nikolaus mit gut einstudierten Tänzen vor.

In seiner Predigt bezog sich Pastor Gräff auch mit sozialkritischem Tenor auf das Evangelium mit den Arbeitern im Weinberg. Gott wolle, dass die Menschen nicht nur das Leben haben, sondern auch mit ihrem Einkommen genug zum Leben besitzen. In seiner mehrfach von Beifall unterbrochenen Dankesrede wies Alfons Schwarz als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates darauf hin, dass es eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gegeben habe.

Pastor Herbert Gräff (Mitte), Pastor Christoph Scherf (links) und Pastor im Ruhestand, Erwin Rech am Altar. Foto: Erhard Grein.

Pastor Herbert Gräff sei ein Freund der Kinder, der Jugendlichen, der Erwachsenen und der Vereine gewesen. Vor allem habe er sich um die Menschen gekümmert, die es am notwendigsten hatten. Im Pfarrheim gab es zum Abschluss ein Treffen, unter anderem mit Vorträgen des Kirchenchores, des Männergesangvereins, der Messdiener und des Kindergartens.