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Kämpfer vom Shotokan Karate Saarwellingen starteten bei Austrian Open

Karate : Dreimal Podest, einmal Krankenhaus

Karate: Der Saarwellinger Benedikt Backes muss nach einem Kopftreffer bei den Austrian Open in Salzburg in eine Klinik. Seine Vereinskollegen holen drei Medaillen.

Mit einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie einem fünften Platz beendeten die Nachwuchssportler des Vereins Shotokan Karate Saarwellingen die International Austrian Open in Salzburg. Als einziger Vertreter des Saarlandes im Kumite (Einzelkampf) gemeldet, gab es dabei zum Auftakt gleich eine Schrecksekunde: Bei der U18, in der offenen Gewichtsklasse, setzte der Gegner von Benedikt Backes einen Fußtritt zum Kopf an und konnte diesen nicht mehr rechtzeitig stoppen. Er traf Dominik so unglücklich, dass dieser das Bewusstsein verlor und vorsorglich mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Dieses konnte Dominik aber am nächsten Morgen, ohne Folgeschäden, wieder verlassen.

Als erfolgreichste Sportlerin in den Reihen der Saarwellinger präsentierte sich wieder einmal die neunjährige Céline Becker: Bei der weiblichen U 10, in der Gewichtsklasse über 33 Kilo, konnte sie alle Kämpfe deutlich für sich entscheiden. Im Finalkampf war auch die Luxemburgerin Rosa Maelys (Karate Strassen) chancenlos, Becker siegte mit 6:0 Wertungspunkten. Mit Edelmetall beendeten auch die Brüder Benjamin und Max Ruhmann die Einzelkämpfe in Salzburg. Benjamin unterlag erst im Finale der U10 (bis 34 Kilo) dem Ravensburger Kevin Lehmann mit 3:5. Max hatte sich nach einer Niederlage noch in das kleine Finale der U12 über 38 Kilo vorgekämpft, das er gewann. Mia Theobald (U 12) belegte Platz fünf in der Klasse über 36 Kilo.

Pech hatten hingegen Lukas Groß (Saarwellingen, U 21) und Elias Müller (St. Wendel, U 18): Als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft beendeten sie die Open ohne Platzierung.