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Messerstecher von Lebach in die Psychiatrie gebracht

Saarbrücken/Lebach. Dietmar Klostermann

Ein 35-jährige Afghane, der einen 33-jährigen Landsmann in der Landesaufnahmestelle Lebach lebensgefährlich verletzt hatte (die SZ berichtete), sitzt seit Freitag in der geschlossenen Psychiatrie in Merzig. Bei einer Untersuchung des mutmaßlichen Täters sei eine psychische Störung festgestellt worden, sagte Polizeisprecher Stephan Laßotta der SZ. Ein Amtsrichter habe die Einweisung angeordnet. Die Tatwaffe, ein größeres Küchenmesser, sei sichergestellt worden, so Laßotta. Polizisten hatten den mutmaßlichen Täter am Donnerstagnachmittag auf dem Gelände der Flüchtlingswohnsiedlung überwältigt. Der schwer verletzte Afghane befinde sich nach einer Not-Operation außer Lebensgefahr, sei jedoch noch nicht ansprechbar. Die Hintergründe der Tat seien daher noch unklar.