Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Asylbewerber durch Messer-Attacke lebensgefährlich verletzt

Lebach. Rolf Ruppenthal

In der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach ist gestern in den frühen Nachmittagstunden ein 33-jähriger Afghane niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Nach notärztlicher Behandlung am Tatort wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er sofort notoperiert wurde. Dies teilte die Polizei mit.

Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Afghane wurde kurze Zeit später nach Hinweisen von Anwohnern in der Nähe des Tatortes festgenommen. Anwohner hatten Polizei und Rettungskräfte informiert. Neben Notarzt und Rettungsdienst waren auch Schutzpolizei und Kripo im Einsatz. Nach Polizeiangaben soll der Messerstecherei ein Streit vorausgegangen sein. Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung soll einer der beiden Männer ein Messer gezogen und auf den anderen eingestochen haben. Bei den beiden Männern soll es sich laut Polizei um Bewohner der Landesaufnahmestelle handeln. Zu den Hintergründen der Tat gab es gestern keine Informationen seitens der Kripo. Die Kripo begann nach der Tat mit ihrer Ermittlungsarbeit.

Im Januar lebten 1400 Flüchtlinge in den 56 Häusern der Landesaufnahmestelle Lebach . Die Zahl der Flüchtlinge, die das Saarland erreichen, steigt. Allein im Januar kamen 523 an.