Kulturhalle Roden bleibt länger geöffnet aus geplant

Veranstaltungen : Am Aschermittwoch ist hier nicht alles vorbei

Erst hieß es: Da freuen sich die Narren. Jetzt sind es viel mehr als sie. Die große Kulturhalle in Roden bleibt über Aschermitteoch doch noch auf Monate hin geöffnet.

Die sanierungsbedürftige Kulturhalle in Roden bleibt nun doch länger auf als zunächst geplant. Das sagte Oberbürgermeister Peter Demmer am Mittwoch auf Anfrage. Die Halle könne auf jeden Fall noch bis Juni genutzt werden. Bislang war die Stadtverwaltung davon ausgegangen, dass die Halle ab Aschermittwochschließe. Das habe eine erneute Prüfung durch Fachleute für den Brandschutz ergeben. Laut Demmer hat Bürgermeisterin Marion Jost diese Prüfung bei der Unteren Bauaufsicht (UBA) in Auftrag gegeben. Anlass war die Aussicht, dass die Sanierung der Halle in einen etwas größeren Zusammenhang gestellt werden und so in das Programm Soziale Stadt einbezogen werden kann. Die Genehmigung steht noch aus, in der Zwischenzeit hätte die Halle leer gestanden. „Das ist kaum zu vermitteln“, sagte Demmer.

Die Ecke um die Kulturhalle gehört in das Projektgebiet ( „Quartier“) Fraulautern im Langzeit-Projekt Soziale Stadt. Dabei wird ein Teil eines Ortes als Fördergebiert ausgewiesen. Dieses Gebiet soll mit Maßnahmen über etwa 15 Jahre so aufgewertet werden, dass es frühere Benachteiligungen möglichst wett macht. Für Fraulautern ebenso wie für Roden sind dazu jüngst so genannte Quartiersmanagerinnen eingestellt worden. Ein wichtiger Effekt für Projekt innerhalb von Soziale Stadt: Bund und Land tragen den größten Teil der Kosten.

Demmer kündigte an, dass nach weiteren Prüfungen und zusätzlichen Brandwachen nicht ausgeschlossen sei, die Halle sogar bis Ende des Jahres offenzuhalten.

Mehr von Saarbrücker Zeitung