| 20:16 Uhr

"Nach einer Zeit des Suchens" - Wadgasserin legt ewiges Gelübde ab

Wadgassen/Koblenz. Großer Tag für Ursula Maria Hertewich, Ordensschwester der Dominikanerinnen: Im Kloster Arenberg in Koblenz legte sie die ewige Profess ab. An dem Gelübde nahmen auch viele Pfarrangehörige aus der Pfarreiengemeinschaft teil. Mit dieser Profess, predigte Pater Werner M

Wadgassen/Koblenz. Großer Tag für Ursula Maria Hertewich, Ordensschwester der Dominikanerinnen: Im Kloster Arenberg in Koblenz legte sie die ewige Profess ab. An dem Gelübde nahmen auch viele Pfarrangehörige aus der Pfarreiengemeinschaft teil. Mit dieser Profess, predigte Pater Werner M. Kuller, habe Schwester Ursula vor Gott ihre Bereitschaft bezeugt, in der Gemeinschaft der Dominikanerinnen den Weg zu Christus zu gehen. Die aus Wadgassen stammende Ursula Hertewich hat sich lange mit großer Begeisterung ehrenamtlich in ihrer Heimatpfarrei Maria Heimsuchung engagiert, vor allem in der Jugendarbeit.


Nach dem Abitur am Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis 1994 folgte ein Pharmaziestudium in Saarbrücken; das Praktikum absolvierte sie in der elterlichen Mathilden-Apotheke in Wadgassen. 1999 wurde ihr die Approbation als Apothekerin erteilt. Im Oktober 2002 promovierte die Apothekerin an der Universität Saarbrücken zum Doktor der Naturwissenschaften. Nach knapp sieben Jahren als Apothekerin reifte in ihr der Entschluss, ihr Leben ganz auf Gott auszurichten. Im Jahr 2006 wagte sie nach eigenen Worten "nach einer Zeit des Suchens und Ringens" den großen Sprung in das Postulat der Arenberger Dominikanerinnen. Der März 2007 brachte die Aufnahme in das Noviziat. Die erste Profess legte sie nach zweijähriger intensiver Probezeit im Jahr 2009 ab. Mit der Ewigen Profess folgte nun das lebenslange Versprechen des Gottdienens in der Gemeinschaft. Sie hat keinen neuen Namen angenommen. Schwester Ursula schreibt: "Ich habe meinen Vornamen bewusst behalten, weil mein Ordenseintritt für mich auf meinem Glaubensweg weniger ein Neuanfang, als vielmehr ein intensives Weitergehen war." hpf

Foto: Heribert Pfeiffer