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Neue Trasse zum Stahlwerk Bous kommt ohne Brücke aus

Die alte Bahnhalle an der Strecke Trier-Saarbrücken soll verschwinden, damit die neue Trasse gebaut werden kann. Foto: Bodwing
Die alte Bahnhalle an der Strecke Trier-Saarbrücken soll verschwinden, damit die neue Trasse gebaut werden kann. Foto: Bodwing FOTO: Bodwing
Bous. Billiger und länger wird die neue Trasse zum Stahlwerk Bous. Gravierenden Änderungen der Streckenführung hatten die Gemeinderäte Ensdorf und Bous bereits 2014 zugestimmt. Baubeginn könnte im Herbst 2016 sein. Johannes A. Bodwing

In den vergangenen Jahren war eine Anbindung des Stahlwerkes favorisiert, die an der B 51 zwischen Bous und Ensdorf beginnen sollte. Von dort wäre sie nördlich am Gewerbegebiet vorbei zur sogenannten Pulvermühle verlaufen. Dies hätte eine neue Brücke über die Bahnstrecke Trier-Saarbrücken erforderlich gemacht. Allein diese Brücke war mit um die zwei Millionen Euro veranschlagt, die gesamte Anbindung mit mehr als fünf Millionen. Diese Planung scheiterte letztlich an Grundstücksfragen.

Jetzt soll die Trasse von der Querspange Ensdorf (B 269 neu) aus angebunden werden. Dort entstehen dann An- und Abfahrten zum Stahlwerk etwa 100 Meter vom östlichen Saarufer entfernt. Die Trasse verläuft etwa einen halben Kilometer an der südlichen Böschung der Querspange entlang zur Bahnstrecke Trier-Saarbrücken. Dort biegt sie nach Süden ab und verläuft einen weiteren halben Kilometer westlich neben den Gleisen bis zur Pulvermühle. Die auf dieser Strecke stehende alte lang gestreckte Bahnhalle wird abgerissen.

Vor der Bahnüberführung Pulvermühle knickt die Trasse nach Westen ab. Sie führt im Abstand von circa 100 Metern nordwestlich an den Häusern vorbei und erreicht etwa 250 Meter weiter südlich das Gelände des Stahlwerks.

Für die neue Anbindung werden etwa 3,2 Millionen Euro eingeplant, gut zwei Millionen weniger, als die alte Version mit Brückenneubau. Das Umweltministerium trägt zwei Drittel bei, ein Drittel teilen sich hälftig das Stahlwerk und Bous .

Die Gemeinde Bous ist Vorhabensträger und Antragsteller der Maßnahme. Ihr Anteil wird voraussichtlich durch Bedarfszuweisungen des Landes vollständig abgedeckt.

Anders als in den vergangenen Jahren läuft das Trassen-Projekt nicht mehr als Anbindung Stahlwerk Bous , sondern als Anbindung Gewerbegebiet Saarstraße. Denn neben dem Stahlwerk sind dort rund 15 mittelständische Betriebe ansässig. Insgesamt befinden sich in diesem Bereich um die 1000 Arbeitsplätze.