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Neue Verkehrsanbindung zum Bouser Stahlwerk auf dem Weg

Neue Verkehrsanbindung zum Bouser Stahlwerk auf dem Weg

Zahlreiche Varianten waren in den vergangenen Jahren im Gespräch, um eine neue Verkehrsanbindung zum Bouser Stahlwerk herzustellen. Aktuell ist nun eine Variante 3 favorisiert. Ihr stimmte der Bouser Gemeinderat am Mittwochabend einstimmig zu.

Die alte Trasse hätte von der Querspange Ensdorf, über den dortigen Kreisel und dann am Kreisel zum Bouser Gewerbegebiet und zur Pulvermühle geführt. Sie hätte den Neubau einer Brücke über die Bahnstrecke Saarbrücken-Trier erfordert. Im Gespräch waren Gesamtkosten von um die fünf Millionen Euro.

Jedoch konnten die dafür erforderlichen Grundstücke nicht erworben werden. Deshalb nahm der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Variante 3 in Angriff. Sie sieht vor, die Trasse direkt an die B 296 neu anzubinden. Sie soll dann am Bahndamm entlang zum nördlichen Zugang des Stahlwerkes führen. Dadurch könnte die teure Brücke entfallen.

Der Vorsitzende der FWG, Georg Hähl, erinnerte daran, dass seine Fraktion als Einzige im Rat die jetzige Variante favorisiert hatte. Die sei auch sinnvoller und billiger. Die Erschließungsstraße für das Stahlwerk Bous wird als Gemeindestraße eingestuft. Somit ist Bous für Baulast, Unterhalt und Verkehrssicherungspflicht zuständig. Die Gemeinde ist zudem Vorhabensträger und Antragsteller. Der LfS dient der Gemeinde Bous als Geschäftsbesorger. Er bereitet derzeit den Dienstleistungsvertrag mit der Gemeinde Bous sowie die Vertragsunterlagen für die Ingenieurleistungen unterschriftsreif vor. Als Beginn der Baumaßnahme ist Herbst 2016 vorgesehen. Der Rat stimmte dem Trassenverlauf zu und beauftragte die Verwaltung, den zugehörigen Dienstleistungsvertrag mit dem LfS abzuschließen. < weiterer Bericht folgt