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Exkursion
Tagesfahrt zu Halden, Brachen und Hochöfen

Saarbrücken. Eine Ganztages-Exkursion zu markanten Zeugnissen der Industriegeschichte bieten die Evangelische Akademie im Saarland und das Institut für Landeskunde an. Wie die beiden Veranstalter mitteilen, durchlaufen unsere industriell geprägten Kulturlandschaften seit Jahren einen tiefgreifenden Wandlungsprozess. Sie erklären: „Im Saarkohlenwald, im Warndt, aber auch im Saartal haben sich die Industrien, die über Jahrzehnte hinweg das Land geprägt haben, nach und nach zurückgezogen.“ Zurück blieben Halden, Brachen, Fördertürme, Hochöfen, Wasserhochbehälter und vieles mehr. All das eigne sich als Ausgangspunkt und als Kapital für eine nachhaltige Entwicklung und kreative Auseinandersetzung mit altindustriellen Relikten.

Die Gemeinschaftsveranstaltung der Evangelischen Akademie im Saarland und des Instituts für Landeskunde führt am Sonntag, 8. April, zu solchen „besonderen“ Orten. Unter anderem besuchen die Teilnehmer der Exkursion Objekte in Saarbrücken, in Camphausen, Göttelborn und Ensdorf. Tourleiter ist der Geograph Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde.



Eine Anmeldung zur Fahrt, die von 8 Uhr bis voraussichtlich 17.30 Uhr dauert, ist erforderlich bei der Evangelischen Akademie im Saarland, Telefon (0 68 98) 16 96 22, E-Mail an buero@eva-a.de. Die Teilnahmegebühr inklusive Mittagessen beträgt 48 Euro.