| 21:13 Uhr

Schenker-Pläne
Schenker: Stadtrat könnte im März entscheiden

Ensheim. Die Schenker Deutschland AG, die ihre Geschäftsstelle in Saarbrücken von Güdingen nach Ensheim verlegen will, hat am Montag alle erforderlichen Gutachten bei der Stadtverwaltung eingereicht. Das hat Stadtpressesprecher Thomas Blug mitgeteilt. Dabei handelt es sich um ein Verkehrsgutachten, ein Lärmgutachten und eine Emissionsbilanz. Derzeit würden die Gutachten in der Verwaltung geprüft und bewertet. Im März könnte dann eine Grundsatzentscheidung im Stadtrat fallen, ob die Stadt die Flächen verkauft.

Die Schenker Deutschland AG, die ihre Geschäftsstelle in Saarbrücken von Güdingen nach Ensheim verlegen will, hat am Montag alle erforderlichen Gutachten bei der Stadtverwaltung eingereicht. Das hat Stadtpressesprecher Thomas Blug mitgeteilt. Dabei handelt es sich um ein Verkehrsgutachten, ein Lärmgutachten und eine Emissionsbilanz. Derzeit würden die Gutachten in der Verwaltung geprüft und bewertet. Im März könnte dann eine Grundsatzentscheidung im Stadtrat fallen, ob die Stadt die Flächen verkauft.


Schenker will in ein Gewerbegebiet nördlich des Ensheimer Flughafens umziehen und von einem Lkw-Umschlagplatz bis nach Südeuropa Waren liefern. Die Spedition, ein Tochterunternehmen der Bahn, rechnet nach eigenen Angaben mit 600 Lkw-Fahrten täglich: 200 über die Straße „An der Heringsmühle“ in Fechingen und 400 aus St. Ingbert kommend. Gegen die Ansiedlung protestierten Anwohner aus Ensheim und Fechingen kürzlich während einer Bürgerversammlung. Sie befürchten mehr Lärm und Abgase.