| 21:12 Uhr

Nationalsozialismus
Ausstellung zur NS-Militärjustiz verlängert

Saarbrücken. Die Stadt Saarbrücken verlängert wegen des großen Publikumsinteresses die Wanderausstellung „Was damals Recht war – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ im Rathaus St. Johann. Sie dauert nun bis einschließlich Freitag, 23. Februar. Die Ausstellung im Hauberrisser-Saal zeigt, wie Unrecht und Willkür den Alltag der Wehrmachtjustiz kennzeichneten, der Tausende Männer und Frauen, Soldaten und Zivilisten zum Opfer fielen.

Die Stadt Saarbrücken verlängert wegen des großen Publikumsinteresses die Wanderausstellung „Was damals Recht war – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ im Rathaus St. Johann. Sie dauert nun bis einschließlich Freitag, 23. Februar. Die Ausstellung im Hauberrisser-Saal zeigt, wie Unrecht und Willkür den Alltag der Wehrmachtjustiz kennzeichneten, der Tausende Männer und Frauen, Soldaten und Zivilisten zum Opfer fielen.


Sie verloren ihr Leben, gebrandmarkt als Deserteure, so genannte „Wehrkraftzersetzer“ oder „Volksschädlinge“. Darüber hinaus porträtiert die Ausstellung Militärrichter, ihr Handeln im System und ihre Karrieren nach 1945 werden beleuchtet.

Die Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ mit Sitz in Berlin hat die Ausstellung konzipiert und organisiert. Kooperationspartner vor Ort ist die Landeszentrale für politische Bildung.



Besucher können sich die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr anschauen. Der Eintritt ist frei. Für Schulklassen und Gruppen sind Führungen durch die Ausstellung möglich.

Kontakt: Wer Führungen vereinbaren möchte, muss sich anmelden. Das geht zum einen unter Telefon (06 81)  9 05 49 04 oder per E-Mail an christel.drawer@saarbruecken.de. Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm stehen auch im Internet.