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Rotary St. Johann
Rotary-Club spendet für Kinder-Hospiz

Heike Kaden (Bereichsleiterin der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung), Volker Knist und Markus Reucher (beide Rotary), Silvia Schmidt vom Hospizdienst, Frank Bredel, Martin Schlechter, Hans-Otto Vogtsberger (alle Rotary) und Hospiz-Geschäftsführer Paul Herrlein (v.l.) .
Heike Kaden (Bereichsleiterin der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung), Volker Knist und Markus Reucher (beide Rotary), Silvia Schmidt vom Hospizdienst, Frank Bredel, Martin Schlechter, Hans-Otto Vogtsberger (alle Rotary) und Hospiz-Geschäftsführer Paul Herrlein (v.l.) . FOTO: BeckerBredel
St. Johann. Ein rund 10 000 Euro teurer Wagen soll Einsatz der Helfer bei Schwerstkranken zu Hause erleichtern.

Soziales Engagement: Das ist das selbst gesteckte Ziel des Rotary-Clubs weltweit. In St. Johann sind die Mitglieder seit 50 Jahren im Einsatz, uneigennützig Projekte zu unterstützen. Wie deren Präsident Martin Schlechter berichtet, geht es ihm und seinen 65 Mitgliedern sowohl um internationale Aktionen, aber auch um direkte Hilfe vor Ort.



Wie im aktuellen Beispiel: Da trugen die Rotarier während ihres Jubiläumsfestes dazu bei, Geld für ein Einsatzfahrzeug für den Kinder-Hospizdienst Saar in Saarbrücken zu finanzieren. Nach Schlechters Angaben soll das rund 10 000 Euro teure Auto den Mitarbeitern unter anderem dafür bereitstehen, Hausbesuche bei schwerstkranken Patienten zu ermöglichen. „Damit wollen wir die Arbeit unterstützen, die neben Hauptberuflichen auch von vielen Ehrenamtlichen getragen wird“, begründet der Rotary-Präsident seinen Einsatz und den seiner Clubfreunde.

Gemeinsam unterstütze seine Organisation seit fünf Jahrzehnten „gezielt Sozialprojekte“. Sei es in der Gesundheitsfürsorge beispielsweise bei Kinderlähmung, wo man dafür kämpfe, diese auszurotten, oder Wasserhygiene insbesondere in Afrika. Dort hat ein Großteil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Aber auch Bildungsangebote in armen Ländern sowie Projekte im direkten Umfeld wie jetzt zuletzt beim Kinder-Hospizdienst stünden auf der Agenda. „Für uns war die Übergabe des Fahrzeugs Anlass, hinter die Kulissen zu blicken. Da steckt sehr viel ehrenamtliches Engagement dahinter“, sagt Schlechter.