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Besucher loben die festliche Dekoration

Besucher loben die festliche Dekoration

Als Besuchermagnet erwies sich auch in diesem Jahr der Dudweiler Weihnachtsmarkt. Hier konnte man unter anderem Prominenten beim Baumschmücken zuschauen.

Weihnachtliche Melodien, festlich geschmückte Stände, allerlei selbst gebastelte Sachen von Christbaumschmuck bis zu Holzspielzeug und eine Vielzahl kulinarischer Leckereien: Der Weihnachtsmarkt in Dudweiler bot am Vorabend zum zweiten Advent allerlei Abwechslung. Wer sich der Festmeile näherte, wurde ganz schnell von dem besonderen Ambiente gefangen. Ein Duft von gegarten Kastanien, frischem Gebäck und Glühwein lag in der Luft.

Mehr als 30 Stände in der Fußgängerzone und auf dem Alten Markt lockten mit tollen Angeboten. Gleich an der Ecke zur Trierer Straße stand wieder der Maronen-Mann mit seiner schwarz-roten Lokomotive. Am späten Nachmittag, als es dunkel geworden war und der leichte Nieselregen aufgehört hatte, hatte er alle Hände voll zu tun. Viele wollten heiße Kastanien haben. Reges Treiben herrschte auch am Glühweinstand der Marinekameradschaft Zerstörer Lütjens. Die Marinekameraden standen wieder an der Ecke des Alten Marktes - gleich neben der Fußgängerampel. "Wir sind schon seit dem ersten Dudweiler Weihnachtsmarkt dabei", erklärte der 1. Vorsitzende Günter Hary. Und er betonte: "Bei uns kommt kein gekaufter Glühwein in den Kessel. Von Anfang an machen wir ihn selbst mit vielen Früchten und Gewürzen." Und in der Tat: Das süffige Getränk schmeckte hier besonders lecker.

Viel Lob von den Besuchern gab es für den wunderschön dekorierten Stand des Lauftreffs Phoenix. Tolle Stände hatten auch der Heimat- und Kulturverein Dudweiler-Nord und die Grüne Nelke. Diese drei wurden auch prämiert. Die Vereine bekommen je 50 Euro und brauchen im nächsten Jahr beim Weihnachtsmarkt keine Standgebühr zu zahlen. Am Nachmittag drängelten sich die Menschen um den Stand des Verkehrsvereins mitten auf dem Alten Markt. Dort schmückten Prominente sieben Weihnachtsbäume. Neben Vertretern der Banken waren es diesmal der Ortsvorsteher von Duttweiler in der Pfalz (die Patengemeinde von Dudweiler ), Gerhard Syring-Lingenfelder, der ehemalige Kulturbeauftragte von St. Avold, Marcel Pokorny, der Dudweiler Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz und Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz . Hilfe hatte sie von Pressesprecher Thomas Blug. Nach einer knappen halben Stunde standen dann die wunderschön dekorierten Bäume vor dem Stand. Sie wurden mit weiteren attraktiven Preisen, die von den Mitgliedern des Werbekreises im Verkehrsverein gespendet wurden, verlost. Unterstützung hatte Ralf-Peter Fritz dabei vom Dudweiler Kinderprinzenpaar, Max I und Ann-Sophie I. Die beiden zogen die Gewinner, Fritz verkündete sie.

Angetan von dem bunten vorweihnachtlichen Treiben zeigte sich Charlotte Britz . "Das Schmücken hat großen Spaß gemacht", sagte sie und verriet: "An unserem Baum hängen auch Saarbrigger Kligger". Dagmar Poller fand den Baum der Bank 1 Saar am schönsten. "Den würde ich gerne bei der Verlosung gewinnen", meinte sie. Doch Glücksfee Ann-Sophie zog einen anderen. Ralf-Peter Fritz, der Präsident des Verkehrsvereins Dudweiler , rechnet mit einem Erlös von 600 Euro aus der Aktion. Das Geld wird dann im nächsten Jahr an die Kitas Pfaffenkopf und St. Bonifatius, den Friedrich-Bonhoeffer Kindergarten sowie an die Grundschule und den Kindergarten Herrensohr verteilt.

Allerhand zu tun hatte der Nikolaus. Gleich zweimal verteilte er an die Kinder kleine Schokoladen-Nikoläuse. Für den musikalischen Rahmen zum Markt sorgten diesmal zwei Bläserklassen der Gemeinschaftsschule Dudweiler .