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Oberwürzbacher Rasenplatzpläne hängen weiter in der Schwebe

Oberwürzbacher Rasenplatzpläne hängen weiter in der Schwebe

Der Stadtrat hat am Dienstagabend im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung über den Erbbaurechtsvertrag beraten, der zwischen der Stadt St. Ingbert und dem SV Oberwürzbach geschlossen werden soll.

Zu einem Ergebnis kamen die Abgeordneten allerdings nicht. Vielmehr stimmten sie mehrheitlich dafür, dass sich der Bau- und Umweltausschuss dieses Themas in seiner nächsten Sitzung annimmt.

Oberwürzbachs Ortsvorsteherin Lydia Schaar ließ durchblicken, dass sich die Ratsmitglieder nicht auf die im Vertrag festzuschreibenden Konditionen einigen konnten. Das Papier ermöglicht es dem Sportverein, beim gewünschten Umbau des Platzes von Asche zu Naturrasen als Bauherr aufzutreten. Außerdem regelt es die Unterhaltung der Anlage - doch genau an diesem Punkt konnten sich Stadt und Verein bis jetzt noch nicht annähern. Der Verein hofft bei der Platzpflege auf Unterstützung der Stadt, die diese bis jetzt wegen Geld- und Personalmangels nicht leisten will. Dass sich jetzt, oder viel mehr nach der Sommerpause, der Ausschuss mit dem Thema beschäftigt, kommt für Lydia Schaar viel zu spät. "Es wäre wichtig gewesen, wenn das schon im letzten Dreivierteljahr passiert wäre. Denn im November 2012 hat Oberbürgermeister Hans Wagner dem Vereinsvorstand versprochen, dass das Thema in der ersten Ausschusssitzung dieses Jahres behandelt wird."

Schaars Frust ist groß. "Ich habe den Eindruck, dass man das Projekt sterben lassen will - aber dann soll man es sagen." Doch das kann und will die Beauftragte für Vereine und Sport, Kathrin Lorscheider, nicht. "Es ist noch nichts entschieden - in keine Richtung." Lorscheider will zunächst die Haushaltsverhandlungen des Stadtrates abwarten, die am heutigen Abend stattfinden und betont: "Grundvoraussetzung ist, dass Geld zur Verfügung gestellt wird. Erst dann kann verhandelt werden."