Neujahrs-Bilanz: Ein Raubversuch und zwei Mülleimer-Brände

Neujahrs-Bilanz: Ein Raubversuch und zwei Mülleimer-Brände

Sowohl zu einem Raubüberfall in der Wolfshohlstraße am frühen Neujahrsmorgen als auch zu einer Brandstiftung in der Rischbachstraße am Silvesterabend sucht die St. Ingberter Polizei Zeugen.

. Am Silvesterabend gegen 22.15 Uhr wurde in der Rischbachstraße ein Mülleimer entdeckt, der an der dortigen Bushaltestelle in Flammen stand. Aufgrund von aufgefundenem Verdünnungsmittel und langen Streichhölzern im und um den ausgebrannten Mülleimer geht die Polizei davon aus, dass dieser vorsätzlich in Brand gesteckt wurde.

Aus der Hauptstraße in Oberwürzbach wurde dann am Neujahrstag gegen 1.30 Uhr ein Kellerbrand gemeldet. Wie Polizei und Feuerwehr vor Ort feststellten, hatte sich das Feuer in einem Plastikeimer entzündet, der nach dem Reinigen der Straße mit abgebrannten Feuerwerkskörpern befüllt worden war. Von dem Mülleimer griffen die Flammen auf vor dem Keller des Gebäudes abgestellte Gegenstände sowie die Kellertür über. Die Bewohner des Anwesens, in dem sich eine Arztpraxis sowie eine Wohnung befinden, hatten glücklicherweise Rauchmelder auf den Brand aufmerksam gemacht. Acht der zwölf Personen, die sich in dem Gebäude aufgehalten hatten, wurden laut Polizei vorsorglich zur Überwachung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 4.55 Uhr meldete sich zudem eine 37-jährige Frau bei der Polizei, die in der Wolfshohlstraße in St. Ingbert auf dem Nachhauseweg von einer Silvesterparty Opfer eines versuchten Raubes geworden war. Nach ihren Angaben begegneten ihr in Höhe der Christuskirche zwei Männer, die sie allerdings zunächst passierten. Kurz darauf spürte die Frau, wie einer der beiden versuchte, ihr ihre Stofftasche zu entreißen. Die Frau wehrte sich, worauf die Täter von ihr abließen. Bei dem Abwehrversuch knickte die 37-Jährige jedoch um und verletzte sich am Fuß. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 1,80 Meter großen Mann mit normaler Statur, blauen Jeans, dunkler Oberbekleidung und Kapuze gehandelt haben. Der zweite Mann, der wird als cirka 1,90 Meter groß und kräftig beschrieben. Auch er war dunkel gekleidet und habe eine Kapuze über dem Kopf gezogen. Beide Täter sind in Richtung Südstraße geflüchtet.

Zeugenhinweise an die Polizei unter Tel. (0 68 94) 10 90.