Brandstiftung im Keller eines Mehrfamilienhauses

Saarbrücken. Durch den Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in St. Johann haben am frühen Montagmorgen drei Menschen leichte Rauchvergiftungen erlitten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Als Feuerwehrleute die Flammen im Keller bekämpften, standen dort gleich mehrere Boxen in Flammen

Saarbrücken. Durch den Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in St. Johann haben am frühen Montagmorgen drei Menschen leichte Rauchvergiftungen erlitten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Als Feuerwehrleute die Flammen im Keller bekämpften, standen dort gleich mehrere Boxen in Flammen. Dichter Qualm quoll schon aus den Kellerfenstern des siebengeschossigen Gebäudes an der Ecke Uhland-/Großherzog-Friedrich-Straße, als ein Löschzug der Berufsfeuerwehr vom nur wenige hundert Meter entfernten Hessenweg eintraf. Zur Verstärkung war noch ein Fahrzeug der Feuerwache 2 angerückt. Die Innenstadt-Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken hielten sich bereit, sollte es weitere Einsätze geben. Unterdessen kämpfte im brennenden Keller ein Trupp die Flammen mit einem C-Rohr nieder. Um den Rettungskräften genug Platz für die Arbeit zu schaffen, sperrte die Polizei anderthalb Stunden lang das Umfeld des Brandortes. Die Auswirkungen auf den Verkehr hielten sich allerdings am frühen Rosenmontagmorgen in Grenzen. Wie erste Ermittlungen der Polizei ergaben, entstand am Gebäude kein Schaden. Die Ermittler vom Kriminaldienst hoffen jetzt auf Hinweise von Zeugen. oleKontakt: Wer am Tatort oder in der Umgebung Verdächtiges gesehen hat, melde sich unter Telefon (06 81) 9 62 22 33.

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