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Die Feuerwehr in St. Ingbert hatte viel zu tun gehabt

Feuerwehr : Unkrautverbrenner sorgt für Sirenenalarm

Der Brand eines Gartenhauses, eine milchige Flüssigkeit in einem Gewässer und schwarzer, aufsteigender Rauch an einem Hotel: Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert-Mitte hatte seit Mittwoch einiges zu tun.

Am Donnerstagmorgen (5. September) rückte der Löschbezirk St. Ingbert-Mitte um 6.50 Uhr zu einem gemeldeten Gartenhaus-Brand in die Pasteurstraße in St. Ingbert aus. Zunächst war unklar, ob sich noch eine Person im Haus befindet. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte ein stark verrauchtes Gartenhaus feststellen, bei dem sich niemand im Inneren befand. Mit einer Motorsäge und unter Atemschutz öffneten Feuerwehrleute die Holzfassade und den Holzboden. Dort entdeckten sie Glutnester, die sie mit Wasser ablöschten. Im Anschluss machten die Einsatzkräfte das Haus mit einem Überdrucklüfter wieder rauchfrei. Zusätzlich rückten die Stadtwerke St. Ingbert an, die die Stromversorgung unterbrachen.

Zur Mittagszeit ist der Feuerwehr am Mittwoch (4. September) eine milchige Flüssigkeit im Großbach gemeldet worden. Nach ausgiebiger Erkundung konnten die Einsatzkräfte allerdings keine Ursache feststellen. Da sich das Gemisch bereits größtenteils aufgelöst hatte, mussten die Wehrleute nicht mehr tätig werden.

Am Mittwochabend gegen 17.45 Uhr heulten die Sirenen im Stadtgebiet St. Ingbert. Zuvor hatte ein Passant über Notruf gemeldet, dass in der Ensheimer Straße dunkler Rauch aus einem Hotel aufsteigen würde. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, wo es genau brennt und ob Personen in Gefahr sind. Vorsorglich löste die Leitstelle Gesamtstadt-Aarm für die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert aus. Das erste eintreffende Einsatzfahrzeug konnte allerdings kurz nach der Ankunft Entwarnung geben. Die Feuerwehrleute stellten aufsteigenden Rauch auf einem Nachbargrundstück fest, da dort ein Anwohner Unkraut mit Feuer vernichtete.