Mehrere Einsätze für die Feuerwehr St. Ingbert

Feuerwehr im Einsatz : Mehrere Einsätze für die Feuerwehr St. Ingbert

Die St. Ingberter Feuerwehr musste in den vergangenen Tagen gleich zu mehreren Einsätzen ausrücken. Am Donnerstag löste um 19.38 Uhr ein Rauchmelder in der Peter-Eich-Straße aus. Eine Anruferin meldete zusätzlich, dass Rauch aus dem Gebäude käme.

Die als erste eintreffenden Feuerwehrleute konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Der Alarm wurde durch angebranntes Essen ausgelöst. Die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Nur wenig später um 21.19 Uhr rückte die Feuerwehr erneut aus, um für Rettungsdienst und Polizei eine Notfalltüröffnung in der Tulpenstraße durchführen. Da die Bewohnerin selbstständig öffnete, mussten die Retter aber nicht weiter tätig werden.

Am Freitag um 8.35 Uhr lösten die Meldeempfänger für die Löschbezirke St. Ingbert-Mitte, Hassel und Rohrbach aus. Auf der Autobahn 6, Fahrtrichtung Homburg, wurden auslaufende Betriebsstoffe aus einem Kleintransporter gemeldet. Der Transporter war zuvor über einen Gegenstand gefahren und riss sich dabei den halb gefüllten Dieseltank auf. Die Feuerwehr fing den austretenden Kraftstoff mit Wannen auf und streute bereits ausgetretenen Diesel ab. Schließlich dichteten die Feuerwehrleute den aufgerissenen Tank mit einer Spezialpaste ab. Somit konnte das Fahrzeug ohne Gefahr abgeschleppt werden. Während der Maßnahmen sperrte die Polizei die rechte Fahrbahn für den Verkehr. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

Am Freitag um 12.05 Uhr rückte die Feuerwehr erneut aus. Bauarbeiter meldeten eine angebohrte Gasleitung und ausströmendes Gas in der Rote Flurstraße. Durch Küchenumbauarbeiten war die Leitung angebohrt worden, so dass Gas ausströmte. Die Arbeiter schlossen jedoch unmittelbar den Gashaupthahn des Gebäudes und öffneten alle Fenster und Türen. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte keine gefährliche Gaskonzentration mehr gemessen werden. Auch die Stadtwerke stellten bei ihren Untersuchungen keine Besonderheiten fest. Die Stadtwerke übernahmen die Einsatzstelle und die Feuerwehr rückte wieder ein.

Am Samstagabend um 17.33 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Garagenbrand in die Prälat-Eckard-Straße alarmiert. In der Garage brannte eine Papiermülltonne, die bereits durch Anwohner abgelöscht werden konnte. Die Feuerwehr führte lediglich Nachlöscharbeiten durch. Durch das Feuer entstand ein Schaden in der Garage. Die starke Rauchentwicklung verursachte jedoch eine Verqualmung im gesamten Gebäude. Mittels Überdruckbelüftung drückten die Feuerwehrleute den Qualm aus dem Gebäude. Durch den Rauch wurden drei Personen verletzt. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Wie die Polizei zur Brandursache mitteilte, war ein Ascheeimer, der mit noch heißer Asche aus einem Kamin befüllt war, von Hausbewohnern zuvor in der Garage zu nah neben der Papiermülltonne zum Abkühlen abgestellt worden. Wegen der enormen Hitzeentwicklung geriet die danebenstehende Papiermülltonne in Brand.

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