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Fußball: Derby auf Augenhöhe: Hertha muss in Jägersburg ran

Fußball : Derby auf Augenhöhe: Hertha muss in Jägersburg ran

In der Fußball-Oberliga empfängt der FSV Jägersburg am Samstag die Hertha aus Wiesbach. Dabei hat der FSV noch eine Rechnung offen.

Am Samstag empfängt der FSV Jägersburg um 15.30 Uhr in einem Saar-Derby der Fußball-Oberliga den FC Hertha Wiesbach. Es ist das Duell des aktuellen Tabellenfünften gegen den Siebten. Dabei werden Erinnerungen ans Hinspiel wach. Ende August vergangenen Jahres hatte sich die Hertha mit 5:2 behauptet. Allerdings waren zunächst die Jägersburger die klar bessere Mannschaft und hätten höher als nur mit 1:0 führen können. Waldemar Schwab hatte getroffen (24. Minute). Doch dann übernahmen die Wiesbacher die Ini­tiative und waren fortan eindeutig dominant. In einem kuriosen Spiel sorgten Marcel Noll (35.), Maurice Urnau (44.), Björn Recktenwald (45., 68.) sowie Samed Karatas (62.) für die Wende, ehe Niklas Holzweißig noch einmal für den FSV traf (90.).

Aktuell plagen die Jägersburger große Personalsorgen. „Unter der Woche hatten wir sogar überlegt, ob wir das Spiel deswegen nicht verlegen könnten. Doch wir werden es nun durchziehen, da das Spiel innerhalb von 14 Tagen nachgeholt werden müsste. Das wäre uns aber mit den Ligaspielen und dem Pokalauftritt in Habach einfach zu viel gewesen“, sagt FSV-Trainer Thorsten Lahm. Auch Wiesbachs Trainer Michael Petry ist nicht frei von Personalsorgen: Marco Sieger fehlt aus beruflichen Gründen, Cordt Flätgen ist erkrankt. Außerdem steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der angeschlagenen Maurice Urnau, Björn Recktenwald und Tobias Zöllner. „Wir haben zuletzt bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FV Diefflen zu viele einfache Fehler gemacht. Wir müssen in Jägersburg die Ballverluste in der Vorwärtsbewegung vermeiden und im letzten Drittel kaltschnäuziger agieren. Wenn wir statt Diefflen mit 2:1 in Führung gehen, gewinnen wir“, meint Petry. Man dürfe jetzt aber nicht den Fehler machen, nicht mehr nach hinten zu schauen. Dies wäre fahrlässig. Vielmehr gelte es in den kommenden Wochen, möglichst schnell die noch fehlenden Punkte zum sicheren Klassenverbleib perfekt zu machen, erklärt der Trainer der Wiesbacher.

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