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Stadt verschönert Straßen und Plätze mit Frühlingsblumen

Stadt verschönert Straßen und Plätze mit Frühlingsblumen

Im Moment ist das Wetter zwar eher trüb, doch dass es auch Frühling kann, hat es ja schon bewiesen. Sobald sich die Sonne wieder häufiger zeigt, die Temperaturen steigen und die Eisdielen wieder öffnen, wird auch die Natur lebendiger und präsentiert sich von ihrer weniger grauen und tristen Seite. Blühende Blumen sind dabei ein deutliches Zeichen für den aufkeimenden Frühling und viele Einzelhändler machen sich daran, ihre Geschäfte mit Blumen noch ein Stück bunter und interessanter zu gestalten, als sie es ohnehin schon sind. Jedoch liegt die Verschönerung des Stadtbildes nicht nur in privater Hand. Auch die Stadt Homburg trägt in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ihren Teil dazu bei, dass sich das Stadtbild im Gleichschritt mit dem Wetter verschönert. Dafür nimmt sie für mehrere Maßnahmen insgesamt rund 7000 Euro in die Hand.

Schon im vergangenen Jahr habe man, laut Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff, im Stadtgebiet damit begonnen, über 3000 Zwiebeln ins Erdreich zu stecken, darunter Tulpen, Osterglocken und Kaiserkronen.

Damit sich vor allem der Stadtpark anlässlich des deutsch-türkischen Tulpenfestes im Frühjahr in ein Tulpenmeer verwandelt, wurden dort zusätzlich 1000 Tulpenzwiebeln gesetzt.

Die zweite Phase des Projektes "Stadtverschönerung" nehmen die Mitarbeiter des Baubetriebshofs in Angriff, wenn sie in den nächsten Tagen Sommerblumen wie Dahlien, Anemonen und Lilien pflanzen. Vor allem der Kreisel in der Talstraße soll dadurch eine wahre Blütenpracht aufweisen.

Für dieses Vorhaben werden 3700 Euro eingesetzt, die zu 30 Prozent von den Stadtwerken getragen werden. Der Pressesprecher weist Blumenliebhaber vor allem auf einen sehenswerten Ort im Stadtgebiet hin.

 Ein buntes Krokusband haben Mitarbeiter des BBH schon vor längerer Zeit zwischen Oberer und Unterer Allee angelegt. Foto: Bill Titze
Ein buntes Krokusband haben Mitarbeiter des BBH schon vor längerer Zeit zwischen Oberer und Unterer Allee angelegt. Foto: Bill Titze Foto: Bill Titze

"Besonders sehenswert ist immer auch der Barockgarten am Edelhaus und am Römermuseum in Schwarzenacker." Hier gebe es eine besondere Patenschaft mit dem Jugenddorf (CJD) Homburg, "das in der Regel die Pflanzung und Pflege übernimmt". In die Erde kommen hier unter anderem 6000 Semperflorens-Begonien und 40 Pelargonien. Die Stadt investiert in dieses Projekt etwa 2200 Euro. Außerdem werden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet 110 Bäume nachgepflanzt, darunter Linden, Eschen und Eichen. Es ist also alles angerichtet, damit auch in diesem Sommer das Stadtbild nicht nur durch Sonne und Eisverkäufer bereichert wird, sondern auch Blumen Stadt und Umgebung in bunten Farben leuchten lassen.