Halloween: Gute Geister lassen Halloween aufleben

Halloween : Gute Geister lassen Halloween aufleben

Eine kleine Gruppe um Beigeordnete Adamek-Rinderle sorgt nach der Absage in 2016 jetzt wieder für ein Halloween-Fest in Blieskastel.

Es war immer eine Riesen-Gaudi, wenn Ende Oktober die verkleideten schaurigen Gestalten durch die Blieskasteler Altstadt zogen. Die Geschäfte waren dekoriert, es gab Stände mit Essen und Trinken – kurzum es war für Groß und Klein ein Muss, an Halloween nach Blieskastel zu kommen. Und die Besucher strömten Jahr für Jahr. Nachdem im vergangenen Jahr der Stadtmarketing-Verein das Fest nicht mehr organisierte, fanden viele Besucher und Gewerbetreibende es schade, dass dieses Traditionsfest nicht mehr stattfand. In diesem Jahr nun hat sich eine kleine Gruppe unter Federführung der Beigeordneten Brigitte Adamek-Rinderle zusammengefunden, die dieses Fest wieder aufleben lassen will. „Die Resonanz ist sehr, sehr positiv, die Geschäfte der gesamten Kardinal-Wendel Straße machen mit, aber auch viele weitere Gewerbetreibende. Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt mit Ständen am Schlangenbrunnen und am Paradeplatz“, so die Beigeordnete.  „Und ich bin mir sicher, dass sich auch die Gastronomen entsprechend rüsten.“ Bei Einbruch der Dunkelheit wird sich wieder ein Geisterzug durch die Gassen der Stadt schlängeln, der vom Kulturstammtisch Blieskastel organisiert wird. Kinder werden in ihren Herbstferien extra Kostüme dafür basteln. Nicht nur die Amerikaner haben Traditionen im „Gruseln“, sondern auch in unserer Gegend wurde mit der “Habergeiß“ oder „Hawwergeiß“ allerhand Schabernack getrieben.

In diesem Jahr wird in der Blieskasteler Innenstadt wieder Halloween gefeiert. Foto: roman Schmidt/Roman Schmidt

Das Halloweenfest findet bereits am Montag, 30. Oktober, statt, da der Reformationstag am 31. in diesem Jahr ein Feiertag ist. Beginn ist gegen 16 Uhr, die meisten Geschäfte haben länger auf und der ganze Spuk endet gegen 22 Uhr. Elisabeth Schunck von La Femme: „Ich bin schon ganz gespannt und hoffe, dass wieder viele Kinder in unser schönes Städtchen kommen und fragen: ‚Süßes, sonst gibt’s Saures‘, was so viel heißt, gebt mir was Süßes, ansonsten wird ein Streich gespielt.“

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