Es tut sich was am Erlebnisort Reden

Reden · Neben öffentlichen Toiletten und einer Schranke gegen "Auto-Terror" auf dem Gelände (wir berichteten) haben Standort-Manager Heinz-Peter Klein und Sandra Meyer von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Saar jetzt beim Ortstermin mit der SZ weitere Infrastrukturmaßnahmen am Erlebnisort Reden vorgestellt.So wird die Beschilderung auf dem gesamten Areal aktualisiert.

 Die großen Wassergärten sind ein Herzstück des Erlebnisortes Reden. Foto: Delf Slotta

Die großen Wassergärten sind ein Herzstück des Erlebnisortes Reden. Foto: Delf Slotta

Foto: Delf Slotta

Alle Schilder sollen mit QR-Codes versehen sein für weitergehende Informationen. Das Haldenplateau erhält ein 180-Grad-Panorama-Schild - mit Erklärungen, was das Auge zwischen Göttelborn bis Heinitz so sieht. Des Weiteren entsteht als Teil des Verkehrsleitsystems der so genannte Skater-Parkplatz mit 40 zusätzlichen Stellplätzen, erreichbar über die Redener Straße (L 262), Abfahrt Kreisel. Die Gesamtzahl der Parkplätze am Standort erhöht sich damit auf rund 750. Die Arbeiten für die neuen Stellplätze sollen nach Abschluss der Sommeralm im August beginnen. Nach und nach kommen ebenfalls mehr Bänke aufs Gelände.

Zum Arbeitsprogramm gehören weiter der Ausbau des Beleuchtungssystems, zwei zusätzliche Treppenhäuser hinab zum Wassergarten (bisher zwei), ein Fahrstuhl und damit ein barrierefreier Zugang vom Zechenhaus zum Wassergarten und auch auf die Plattform Decke Verladehalle (sechs Meter über Wassergarten).

Weit oben auf der Agenda stehen für den Standort-Manager die Themen Bahnhof und Brücke. Im Sommer beginnen laut Klein die Sanierungsarbeiten am Haltepunkt Landsweiler-Reden durch die Deutsche Bahn. Und in das Bahnhofsgebäude, das die LEG vor drei Jahren erwarb, zieht die Geschäftsstelle des Zweckverbandes "Landschaft der Industriekultur Nord".

Mit Nachdruck will Klein am Verwirklichen des Projektes Brücke vom Bahnhof in den Erlebnisort arbeiten - seit Jahren immer wieder gefordert, immer wieder vertagt.