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| 19:08 Uhr

TuS-Kegler starten heimatlos in die 2. Bundesliga

Das neue Zweitliga-Team des Aufsteigers TuS Wiebelskirchen (von links): Karl-Heinz Bender, Daniel Schulz, Harald Schmieschek, Martin Bölk, Wolfgang Ulrich und Jörg Keller. Es fehlen Sebastian Lorenz, Kai Schiestel und Markus Lerner. Foto: Martin Bölk/Verein
Das neue Zweitliga-Team des Aufsteigers TuS Wiebelskirchen (von links): Karl-Heinz Bender, Daniel Schulz, Harald Schmieschek, Martin Bölk, Wolfgang Ulrich und Jörg Keller. Es fehlen Sebastian Lorenz, Kai Schiestel und Markus Lerner. Foto: Martin Bölk/Verein FOTO: Martin Bölk/Verein
Wiebelskirchen. Da das Kulturhaus Wiebelskirchen mit seiner Zweibahnen-Anlage nicht den Anforderungen der 2. Bundesliga Süd genügt, muss Aufsteiger TuS Wiebelskirchen seine Heimspiele künftig in Rohrbach austragen. Der Verein startet mit einem eingespielten Team in die neue Liga. heb

Mit dem Auswärtsspiel beim TuS Kirchberg im Hunsrück starten die Sportkegler des TuS Wiebelskirchen an diesem Samstag um 13 Uhr in die neue Saison der 2. Bundesliga Süd. Fünf Jahre nach dem Abstieg als Spielgemeinschaft TuS Wiebelskirchen-Rombach und vier Jahre nach der Rückkehr in die Eigenständigkeit haben die TuS-Kegler die Meisterschaft in der Landesliga und den Wiederaufstieg in die 2. Liga geschafft.

Großen Anteil an diesem Erfolg hatte der vierfache Kegel-Weltmeister Daniel Schulz, der vor zwei Jahren von den KF Oberthal nach Wiebelskirchen zurückgekehrt ist. Vor seinem Wechsel zum Bundesligisten Oberthal hatte Schulz beim Ortsrivalen KSC Wiebelskirchen gespielt.

Der TuS geht mit einem eingespielten Team in die 2. Liga, nachdem die Mannschaft der vergangenen Saison komplett zusammengeblieben ist. Verstärkt wird das Team durch Neuzugang Wolfgang Ulrich, der vom TuS 1860 Neunkirchen zum benachbarten TuS wechselt. Und durch Patrick Haan vom KSC Hüttersdorf , der kurzfristig verpflichtet wurde und in Kirchberg gleich spielberechtigt ist. Karl-Heinz Bender rückt aus der zweiten Wiebelskircher Mannschaft in den Zweitligakader hoch. Klaus Schulz steht wegen gesundheitlicher Probleme vorerst nicht zur Verfügung. Zum Team gehören zudem Harald Schmieschek, Sebastian Lorenz, Kai Schiestel, Markus Lerner, Jörg Keller und Martin Bölk.

Trotz dieser erfahrenen Mannschaft mit Spielern, die fast alle eine Erst- und Zweitliga-Vergangenheit haben, schraubt der Aufsteiger die Erwartungen nicht zu hoch. "Als Saisonziel steht der Klassenerhalt im Vordergrund", erklärt Mannschaftsführer Martin Bölk, der als Schriftführer auch dem Abteilungsvorstand angehört.

In der neuen Saison muss der TuS Wiebelskirchen mit dem Manko klarkommen, dass er derzeit keine sportliche Heimstätte hat. Das Kulturhaus Wiebelskirchen als bisherige Spiel- und Trainingsstätte verfügt nur über eine Zweibahnen-Anlage, die für den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga nicht zugelassen ist. Dort ist eine Vierbahnen-Anlage Voraussetzung. Deshalb trägt der TuS seine Heimspiele in der kommenden Saison in der Sporthalle in Rohrbach aus, die über die nötige Infrastruktur verfügt. Hierzu hat der TuS mit der Stadt St. Ingbert einen Ein-Jahres-Nutzungsvertrag abgeschlossen.

"Gleichzeitig wird in Gesprächen mit der Stadt Neunkirchen und der Kulturhaus-GmbH die Möglichkeit erörtert, die Anlage im Kulturhaus auf vier Bahnen zu erweitern", erklärt Bölk. Das erste "Heimspiel" in Rohrbach bestreitet der TuS am Samstag, 3. September, um 14 Uhr gegen den SKV Trier, den Sechsten der vergangenen Saison.