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Großer Geburtstag: Toller Abend mit Musik-Kollegen

Großer Geburtstag : Toller Abend mit Musik-Kollegen

Zirbelknechte sowie Rü und Jupp feierten runde Geburtstage bei Wandersch.

Im Gasthaus Wachdersch wurden gleich zwei runde Bühnen-Geburtstage gefeiert: Die Zirbelknechte feierten ihr zehnjähriges Bestehen und das Wustweiler Gitarrenduo Rü und Jupp blickt auf eine mittlerweile schon drei Jahrzehnte währende Bühnenkarriere zurück. Weil man so einen runden Geburtstag nicht alleine begeht, hatten sich die beiden Gruppen auch Verstärkung nach Wemmetsweiler geholt. Das Akustik-Duo Vocal & Chords aus St. Wendel mit Sängerin Fabienne Massone und Marlene Neininger an der Gitarre lieferte zunächst Klassiker aus Rock und Pop in einem ganz besonderen Gewand. Deutlich soullastiger wurde es bei dem Duo Sollexx. Die beiden Musikerinnen Sonja Schäfer-Hewer (Gesang, Akustikgitarre, Mundharmonika, Djembe) und Alexandra Schwarz (Akustikgitarre) zeigten, dass man die ganz großen Hits aus der Musikgeschichte auch ohne viele Instrumente stimmig auf die Bühne bringen kann. Einen Ausflug in die Welt des Blues boten die Bluesmazics, die auch eigenes Liedgut mit nach Wemmetsweiler gebracht hatten: So drehte sich der Song „Phoneline Woman“ um die Frauen, die gerne mal mehr Zeit am Telefonhörer verbringen.

Dass die Zirbelknechte um Rüdiger „Rü“ Ulrich und Stefan Biehler, genannt „Jupp“ so viele musikalische Kollegen bei Wachdersch auftreteten ließen, kam nicht von ungefähr. „Wir haben über die Jahre und vor allem durch das Wustock-Festival, das es inzwischen auch seit 20 Jahren gibt, so viele tolle Musiker kennengelernt“, erzählte Biehler. Am Ende spielten die beiden Gruppen die Lieder, mit denen alles angefangen hatte. Crosby, Stills, Nash and Young durften da nicht fehlen, der „Rü-Jupp-Mix“ sorgte mit Klaus Hoffmanns „Der kleine Junge“ auch für nachdenkliche Momente. Ans Aufhören denkt Biehler noch nicht: „Wir sind uns in all den Jahren nie auf die Nerven gegangen und wir sind alle noch fit. Wenn es nach mir geht, können wir bestimmt noch in zehn Jahren auf der Bühne stehen“, sagt er.