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Fasten tut gut
KKH: Fastenzeit ist Chance, um neue Kraft zu schöpfen

Neunkirchen. Die Krankenkasse KKH rät, für die Fastenzeit auf bestimmte Genussmittel zu verzichten und häufiger zu Obst oder Gemüse zu greifen. 

Die Fastenzeit hat vor wenigen Tagen begonnen und damit der Versuch vieler Deutscher, vor allem auf bestimmte Laster des Alltags zu verzichten. Süßigkeiten, Schokolade und Knabbereien gehören ebenso dazu wie Rauchen oder das Trinken von Alkohol, das einige bis Ostern vermeiden oder zumindest einschränken möchten.


Neben dem Verzicht gibt es seit einigen Jahren den Trend, sich in den sieben Wochen bewusst mit mehr Zeit für die Familie, Sport, Hobby oder Kultur zu belohnen. „Wer sich einmal sieben Wochen auf sich selbst oder auf sonst vernachlässigte Dinge konzentriert, kann aus der Fastenzeit mit Kraft und Energie herausgehen“, sagt Heiko Raber vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Neunkirchen.

Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel ist für die Gesundheit durchaus förderlich, wenn man bedenkt, wieviel Nahrungsmittel-Sünden im normalen Alltag zusammenkommen: Zu viel Kaffee am Morgen, Limonaden am Arbeitsplatz, deftiges Schweineschnitzel in der Kantine und die kleinen Kalorienbomben nach Feierabend vor dem Fernseher. „Wer es schafft, in den sieben Wochen auf bestimmte Genussmittel zu verzichten und stattdessen häufiger zu Obst und Gemüse zu greifen, lebt automatisch gesünder“, erklärt Raber. Allerdings setzt dies auch eine gewisse Willensstärke voraus.