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Vorweihnachtlich rund um Illinger Burg
Weihnachtsmarkt in Illingen war wieder voller Erfolg

Illingen. Die Besucher schätzen das Ambiente an der Burg, das reichhaltige Angebot und die ganz besondere Atmosphäre. Von Andreas Engel

„Traumhaft schön ist das illuminierte Burgviereck und besonders der riesige Adventskranz, der gewissermaßen das transzendente Epizentrum des Weihnachtsmarktes bildet, hat mich richtig begeistert“, sagte Susanne Limbach, die in diesem Jahr zum ersten Mal den Illinger Burg-Adventsmarkt besuchte.


Und tatsächlich lässt sich festhalten, dass der vierte Illinger Burg-Adventsmarkt,  prima organisiert vom Heimat- und Kulturring Illingen, was die Besucherzahlen und Programmangebote anbetrifft, wieder eine Steigerung zum Vorjahr aufwies. Zeitweise war kaum noch ein Durchkommen in den Gassen des Weihnachtsdorfes möglich. Dicht an dicht drängten sich die Besucher aus der ganzen Region. Das war auch gut so, denn es war wirklich bitterkalt, und die Enge konnte man als durchaus wärmend empfinden. Weit über 50 Aussteller konnten auf dem Burg-Adventsmarkt im historischen Burgviereck und im angrenzenden Bereich aufgesucht werden.

Alte Handwerkskunst und weihnachtliche Accessoires in Hülle und Fülle waren zu sehen und zu kaufen. Im Turm, der seit Beginn des Burg-Adventsmarktes für gute Kunst steht, zeigten Künstler ihre Werke. Daneben warteten Schafe darauf, im Streichelzoo angefasst zu werden. Die adventliche Genussmeile war international ausgerichtet, und für jeden Geschmack war etwas dabei. Ob gute saarländische Hausmannskost, türkisch, arabisch, thailändisch, schlesisch, amerikanisch — wer bei diesem großen Angebot nichts fand, der findet wohl auch sonst nirgends was.

Der Illinger Leo Schmidt, eigentlich nur sporadischer Besucher von Weihnachtsmärkten, war jedenfalls begeistert vom vorweihnachtlichen Treiben und insbesondere auch von der tollen, friedlichen Stimmung. „Der Illinger Weihnachtsmarkt ist so schön wie das Burg- und Weiherfest, nur ist‘s kälter“, meinte er zu dem vorweihnachtlichen Treiben beim Illinger Burg-Adventsmarkt. Und viele andere Besucher dachten wohl ganz ähnlich, als sie ganz gemütlich von Stand zu Stand schlenderten.